Kalifornien, seit dem Goldrausch vor gut 150 Jahren mehr Zustand als Land, dient Bewohnern weniger verwöhnter Landstriche als Projektionsfläche für unerfüllte Begehrlichkeiten: Sonne, Blumenkinder, leichtfertig zur Schau gestellte sekundäre Geschlechtsmerkmale und ein Gouverneur, der im Ausland besser als “Terminator” bekannt ist.

Leider hat ebendieser Sonnenstaat aktuell mit einer Haushaltslücke von sagenhaften 20 Milliarden Dollar zu kämpfen. Um das Finanzloch zu stopfen, kommt so mancher auch auf Ideen, die er bislang wohl nicht öffentlich geäußert hätte. In Kalifornien wird derzeit darüber diskutiert, die im Sonnenstaat zahlreich vorhandenen Kiffer zur Kasse zu bitten. Richard Lee von der Oaksterdam University in Oakland, an der alles über die Kultivierung und den Nutzen von Cannabis gelehrt wird, unterstützt eine Wählerinitiative, die Marihuana legalisieren will. Laut einer Umfrage aus dem vergangenen Jahr würden 56 Prozent der Kalifornier einer solchen Idee zustimmen. Selbst dem Wirtschaftsmagazin Economist war dies einen Bericht wert. Weiterlesen

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