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Tag: Markus Empel (page 1 of 3)

Was können wir von den jüngsten Schlagzeilen über Cannabis-Psychosen lernen?

Ungerollter Joint

Ungerollter Joint

Eine neulich am Londoner King’s College durchgeführte Studie führt über ein Viertel der neu diagnostizierten Psychosen auf moderne, hoch potente Cannabisvarianten zurück. Skunk, der am häufigsten verwendete Name für dieses Superweed, ist schon seit einer ganzen Weile im Umlauf, wird aber erst jetzt in so drastischer Weise mit Psychosen in Verbindung gebracht. Zu den häufigsten Symptomen einer Psychose gehört ein geschwächtes Wahrnehmungs- und Interpretationsvermögen des Patienten für seine Umgebung. Was ist also dran an diesen neuen Erkenntnissen? Schlafwandeln wir wirklich in eine psychotische Zukunft?

Seit Jahrtausenden wird Weed aus medizinischen und religiösen Gründen auf der ganzen Welt geraucht. Vergleichsweise kurz ist also die Zeitspanne, in der Weed in unserer Gesellschaft seinen schlechten Ruf bekommen hat. Seit etwas mehr als einem Jahrhundert war Cannabis in Europa Auslöser für Streit, Kriminalisierung und Krieg. Nun leben wir aber in einer Zeit, in der sich manches an dieser Einstellung zu ändern scheint. In Uruguay, Colorado und Portugal wurde der Konsum von Cannabis entweder de-kriminalisiert oder sogar der Verkauf vollkommen legalisiert. Ist dies in Anbetracht der neusten Erkenntnisse aus London eine gute Idee, oder eine potentiell verheerende Entscheidung?

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Cannabis macht nicht dumm!


“Kiffen macht dumm.”

Cannabis macht Dumm
So oder so ähnlich könnte man die Ergebnisse jener Studie, die im August 2012 durch die Medien ging, zusammenfassen. Jetzt, gute 2 Jahre später, werden jedoch erste, wissenschaftliche Gegenstimmen laut: Ein norwegischer Ökonom, Ole Rogeberg, meldet sich zu Wort und nennt die Schlussfolgerungen seiner Kollegin voreilig, ihre Methode fehlerhaft.

Die Leiterin der angefochtenen Studie, Madeline Meier von der Duke University in Neuseeland, erfuhr von dieser Kritik, als sie auf den, in der wissenschaftlichen Fachzeitschrift PNAS (Proceedings of the National Academy of Sciences) erschienenen,

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Chile züchtet Cannabis zu medizinischen Zwecken

Chile, ein Land, in dem der Besitz von Cannabis im weltweiten Vergleich eher hart bestraft wird, hat kürzlich, als erstes Land in Südamerika, mit dem Anbau von Cannabis für medizinische Zwecke begonnen.

425 Hanfpflanzen wurden von den Behörden genehmigt.
Das, daraus im Frühjahr 2015 gewonnene, Hanföl soll zur Schmerz-Behandlung von etwa 200 Krebspatienten, verwendet werden. Für die Erkrankten wird die umstrittene Therapie im Zuge einer klinischen Studie, die beweisen soll, wie und ob Cannabis bei der medizinischen Versorgung von Krebskranken helfen kann, kostenlos sein.

Initiiert wurde das Projekt von Rodolfo Carter, seines Zeichens Bürgermeister der Gemeinde La Florida, gemeinsam mit der Daya-Stiftung.
Die Übergabe der Samen, aus denen die Pflanzen in den kommenden Monaten wachsen werden, gestaltete sich feierlich. Die Präsidentin der Stiftung, Ana Maria Gazmuri, spricht von „Einem historischer Moment der Erleichterung für alle Leidenden.“

Der exakte Standort der Plantage südlich der Hauptstadt wird, Continue reading

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Cannabis gegen Ebola

US-Forscher: Cannabis könnte im Kampf gegen Ebola helfen

Cynthia Goldsmith

Cynthia Goldsmith

Cannabis zur Bekämpfung von Viren?
Ganz so revolutionär, wie sie auf den ersten Blick scheint ist die Idee nicht.
Bei Krankheiten wie HIV, Multiple Sklerose, Krebs und chronischen Schmerzen helfen Cannabinoide, vor allem THC und CBD, die körpereigene Abwehr zu stärken, den Appetit zu fördern und Schmerzen zu lindern. Auch ihre Wirkung gegen Pilze und Bakterien ist schon länger nachgewiesen.Die Übertragung des Ebola-Virus erfolgt kaum über die Luft Continue reading
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Legales Cannabis würde vieles ersparen

Kann in Österreich funktionieren, was in den Niederlanden und in Colorado funktioniert oder ist legales Cannabis der Anfang vom Ende der Alpenrepublik?
Die parlamentarische Bürgerinitiative “Legalisierung! Österreich” erhitzt die Gemüter und polarisiert.
Die Mitglieder der Bewegung sind gut vernetzt – auch online.
In, nach Bundesland sortierten, Gruppen können sich Befürworter der Idee regelmäßig treffen um über weitere Vorgehensweisen, Überlegungen und Perspektiven zu diskutieren.

Ihr geistiger Vater der Initiative für legales Marihuana, Bernhard Amann, betont, dass es dabei nicht darum geht, den Cannabis-Konsum in Österreich voranzutreiben, sondern dem Staatsbudget Ausgaben zu ersparen und darüber hinaus noch Geld in die Staatskasse zu spülen. Continue reading

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