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Hier erfahrt ihr alles rund um das Thema Hanf

Schlagwort: Marihuana (Seite 5 von 6)

Cannabis: Joint Venture für Schmerzpatienten ?

Es naht der Tag des Eigenheims und gestern war Weltamateurfunktag. Warum gibt es eigentlich keinen Tag des Schmerzpatienten? Es müsste gar kein Welt-Tag sein, ein deutscher Schmerzpatienten-Tag könnte reichen – vorausgesetzt der jeweilige Bundesgesundheitsminister, ein paar Ärztinnen und Ärzte und vor allem die Funktionäre der Krankenkassen sowie einige der mit entsprechenden Fragen befasste Gerichte würden an diesem Tag und sei es auch nur eine Stunde lang konzentriert darüber nachdenken, wie den Schmerzpatienten zu helfen wäre, deren Schmerzen durch zugelassene Therapeutika nicht ausreichend gelindert werden können.

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Illegalize it! Kiffen für Kapitalisten

Humboldt County gehört zu den weniger bekannten Regionen des US-Staates Kalifornien: Ein paar archäologische Ausgrabungsstätten, nette Kleinstädte, die Freunde der viktorianischen Architektur begeistern könnten, hin und wieder ein Erdbeben. Kenner wissen aber: Im Nordwesten des Sonnenstaates werden auch äußerst potente Hanfpflanzen gezüchtet.

Einiges davon wird kontrolliert an Patienten abgegeben, denen medizinisches Marihuana verschrieben wurde. Manches Päckchen, so heißt es, soll aber auch seinen Weg in nicht ganz legale Kanäle gefunden haben.

Alles, nur das nicht!

Nun gibt es eine Gesetzesinitiative, die den Hanfgenuss in Kalifornien legalisieren soll. Wie nicht anders zu erwarten, regte sich dagegen sofort politischer Widerstand, meldet die “Los Angeles Times”: “Keep Pot illegal” – Haschisch soll illegal bleiben, so lautet der Kampfruf der – Haschbauern. Weiterlesen

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Die Stadt Nederland in Colorado

hat als dritte Stadt im Staate den Besitz von Mairhuana bei Erwachsenen straffrei gestellt. Für die Initiative hatten sich 54% ausgesprochen.

via Hanfplantage

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Hanf – die Renaissance einer besonderen Pflanze

Immer mehr Menschen interessieren sich wieder für eine Pflanze, die uns schon seit Jahrtausenden als universeller Rohstoff dient und durch negative Propaganda in den 30iger Jahren Verruf geriet. So wurde die nützliche Pflanze lange Zeit nur mehr mit der berauschenden Wirkung in Zusammenhang gebracht und der Anbau sogar gesetzlich unter Strafe gestellt. Dabei ist es eine Tatsache, dass von den Hanfsamen bis zu den Schäben alles verwertet werden kann und so viel Kraft und Energie in der ältesten Kulturpflanze steckt, dass es sich lohnt, genauer hinzusehen.
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Medikament oder Droge?

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Vignette: Chow Ming

Marihuana aus der Hanf-Pflanze (auch Cannabis oder Haschisch genannt) wurde erstmals vor ca. 5000 Jahren medizinisch genutzt. Damals gab man es kranken und alten Menschen, um Schmerzen zu lindern. Seit der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts ist es im Großteil der Welt verboten, so auch in den USA. Die American Medical Association (AMA), die konservative Vereinigung amerikanischer Ärzte pochte bisher darauf, Marihuana im sogenannten »Controlled Substances Act« in die gleiche Kategorie wie z. B. Heroin einzustufen: Hohes Suchtpotenzial und keine medizinische Wirkung.

Nun ist ein Sinneswandel in Sicht: Kürzlich hat die neue US-Regierung eine Aufweichung der harten Linie bekanntgegeben. Die AMA möchte Marihuana oder vielmehr den enthaltenen Hauptwirkstoff Tetrahydrocannabiol (THC) künftig in die gleiche Klasse wie z. B. Morphium herabstufen. Diese Substanzen beisitzen zwar ebenso ein Missbrauchspotenzial, können aber unter medizinischer Aufsicht sicher angewendet werden.

Wie kam es dazu? Die Linderung von chronischen Schmerzen (Neuropathien) bei schweren Erkrankungen (z. B. Aids, Multiple Sklerose) mit Standardmitteln, auch Opiaten, war oft ungenügend, und so sucht man schon lange nach neuen Wegen. Ein viel beachtetes Experiment publizierte Donald Abrams von der Universität von Kalifornien in San Francisco (UCSF). Er hatte an Neuropathien leidenden Aids-Kranken Marihuana zum Rauchen gegeben – den einen mit dem Wirkstoff THC, den anderen ohne. Schon der erste Joint brachte den Nutzern des »aktiven« Marihuanas eine Linderung um bis zu 72 Prozent; die Placebo-Gruppe erreichte nur etwa 15 Prozent. Die Nebenwirkungen (Schwindel und Desorientierung) meldete nur die Gruppe mit Wirkstoff, sie wurden aber als »aus medizinischer Sicht ungefährlich« eingestuft.

Auch Folgestudien anderer Forscher unterstützen das Ergebnis. Und ein Team an der Ohio State University um den Psychologen Gary Wenk fand weiteres heraus: THC wirke auf das Gehirn entzündungshemmend und rege das Wachstum von Nervenzellen an, was die Gedächtnisleistung befördere. Untersucht wurde dies an Ratten.

Die Forscher stellten ihre Entdeckung bei einem Treffen der Society for Neuroscience in Washington vor: »Wenn wir jung sind, produziert unser Gehirn viele Neuronen, und das Gedächtnis funktioniert gut. Im Alter verlangsamt sich dieser Prozess. Doch wir brauchen diese Zellen, um auf alte Erinnerungen zurückgreifen zu können und neue zu bilden. Wir haben herausgefunden, dass der THC-artige Stoff das Zellwachstum im Hirn positiv beeinflussen kann.« Die Wissenschaftler hoffen nun, auf Grundlage ihrer Erkenntnisse ein Medikament entwickeln zu können, das vor Alzheimer schützt, eine Krankheit, die mit der Zerstörung von Hirnzellen einhergeht. Doch keine voreiligen Schlüsse: »Wir sagen natürlich nicht, dass man durch Kiffen Alzheimer vorbeugen kann. Auch wenn das tatsächlich funktionieren könnte«, so Wenk. Das Ziel der Wissenschaftler sei es, einen Stoff zu finden, der Hirnentzündungen hemmt und das Zellwachstum anregt.

Am 16. Dezember 2009 schließlich unterzeichnete Präsident Barack Obama ein Gesetz, das den Weg für die legale medizinische Verwendung von Cannabis ebnet.

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