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Schlagwort: Marihuana (Seite 2 von 6)

Zehn Gramm Eigenbedarf NRW will Hasch-Grenze hochsetzen

 

Die rot-grüne Koalition will im Frühjahr per Erlass die „Eigenbedarfsgrenze“ für den Besitz kleiner Mengen Haschisch erhöhen, um Gerichtsverfahren für Ersttäter möglichst zu vermeiden. Das Innenministerium lehnt aber einen „Freibrief“ für kleine Mengen ab.

DÜSSELDORF. Innenminister Ralf Jäger (SPD) will sicherstellen, dass die Staatsanwaltschaft auch künftig im Einzelfall eine Anklage erheben kann, wenn sie es für richtig hält. Auf keinen Fall dürfe der Eindruck erweckt werden, dass sich ein Dealer in NRW sicher fühlen kann.

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Drogenmissbrauch: Sind die USA für die Rauschgiftkriminalität verantwortlich?

Christlichen Amerikanern ist es gelungen, die ganze Welt für ihren Kreuzzug gegen Rauschmittel einzuspannen. Ergebnis: 30.000 Tote allein in Mexiko – aber nicht durch Drogen, sondern durch deren vermeintliche Bekämpfung.

Von Robert Buchacher

Seine Heimatstadt Ciudad Juárez habe sich „in ein Schlachthaus verwandelt“, schreibt der mexikanische Journalist Arturo Chacon in einem Bericht, der im vergangenen Oktober von mehreren ausländischen Zeitungen, darunter vom Berliner „Tagesspiegel“, übernommen wurde. „Die Mörder arbeiten rund um die Uhr, am helllichten Tag und mitten in der Nacht, auf Straßen, Plätzen und hinter verschlossenen Türen. Jede Woche exekutieren sie etwa 70 Menschen: Männer, Frauen, Jugendliche, Kinder. Die meisten werden erschossen, einige mit Klebeband auf Nase und Mund erstickt. Transparente kündigen an, wer als Nächstes dran ist.“

In der 1,3-Millionen-Einwohner-Stadt an der mexikanisch-US-amerikanischen Grenze ist die öffentliche Ordnung zusammengebrochen. Jeder, der sich dem Drogenkartell in den Weg stellt oder sich weigert, dessen Interessen zu wahren, ob Polizisten, Staatsanwälte, Behördenvertreter oder Journalisten, ist des Todes. Allein im vergangenen Jahr wurden in der Stadt am Rio Grande mehr als 2000 Menschen von Mafiakillern umgebracht, teils auch in Kämpfen rivalisierender Banden, die einander eine der lukrativsten Drogen-Schmuggelrouten in die USA streitig ­machen. Mit 130 Morden pro 100.000 Einwohner und Jahr gilt Ciudad Juárez derzeit als gefährlichste Stadt der Welt. Aus Sicherheitsgründen wohnt der Bürgermeister in der texanischen Nachbarstadt El Paso auf der anderen Seite der Grenze. Weiterlesen

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Hanf für Krebspatienten

 

Forscher empfehlen die weiche Droge als Appetitanreger

Eine Krebserkrankung oder die damit einhergehende Behandlung führe oft dazu, dass der Patient keinen Appetit mehr habe und zu wenig esse, erklärte Wendy Wismer von der kanadischen Universität Alberta. “Lange Zeit hat man gedacht, dass man nichts dagegen tun kann.” Eine Vergleichsstudie habe gezeigt, dass der im Cannabis enthaltene Wirkstoff THC den Appetit von Krebspatienten anrege.

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Medizinisches Cannabis vor Gericht

Kaum Chancen auf einen Durchbruch

Hanf für medizinische Zwecke einzusetzen, ist zwar erlaubt, der Anbau aber nicht. Am Dienstag befasst sich ein Gericht damit, was kranken Menschen gut tun darf.
VON HEIKE HAARHOFF

 

Es kann passieren, dass Michael Fischer urplötzlich das Wasserglas entgleitet. Dann muss er sehen, wie er die Scherben vom Küchenboden aufgesammelt bekommt. Das sind die besseren Tage. An schlechteren stürzt er auf dem Weg zur Toilette in seiner kleinen Mannheimer Wohnung. Oder ihm wird im Sessel schwindelig. Lesen kann der 47 Jahre alte Mann schon lange nicht mehr, sprechen nur mit Mühe, die Wohnung verlässt er stets in Begleitung.

Schuld ist seine Muskelkoordination, die seit Jahren schwer beeinträchtigt ist, verbunden mit Gleichgewichtsstörungen und der Unfähigkeit, Bewegungen zielgerichtet auszuführen. Hinzu kommen Spasmen, Lähmungserscheinungen, Schmerzen. Einen klangvollen Namen hält die medizinische Fachsprache bereit für die Symptome, die Michael Fischers eigentliche Krankheit, die Multiple Sklerose, seit 25 Jahren begleiten: Ataxie. Weiterlesen

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“Kiffen” lindert chronische Nervenschmerzen

Cannabis war als Arzneimittel schon über Jahrtausende hinweg in Verwendung. In den letzten hundert Jahren wurde der Gebrauch allerdings stark eingeschränkt. Eine neue Studie könnte das ändern: Sie zeigt, dass Cannabis dreimal täglich geraucht chronische Nervenschmerzen lindert, den Schlaf verbessert und Depressionen reduziert.

Menschen mit chronischen neuropathischen Schmerzen, ausgelöst durch posttraumatische oder postoperative Schäden, haben meist nur wenige Behandlungsmöglichkeiten: Opioide, Krampflöser, Antidepressiva, lokale Anästhetika. Die Wirkung der Mittel variiert jedoch von Patient zu Patient und die Liste der Nebenwirkungen ist lang. Weiterlesen

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