Rund eine halbe Million Schweizerinnen und Schweizer konsumieren Cannabis regelmäßig.

Meist handelt es sich um Jugendliche und junge Erwachsene die im hohen Maße Cannabis konsumieren. Bedenklich ist dass die Konsumenten tendenziell immer jünger werden. Gleichzeitig wird heute der durchschnittliche THC-Anteil im heutigem Maarihuana um ein Vielfaches höher als noch vor 10 bis 30 Jahren. Suchtexperten warnen, diese Tendenz sei problematisch. Denn der hohe THC-Gehalt im Maarihuana schädigt besonders das Junge Gehirn. Heranwachsende jugendliche die viel kifft, riskiert eine dauerhafte Schädigung des Gehirns.

International betrachtet sind Schweizer Teenager Weltmeister im Kiffen. Kein anderes Land hat so viele 15-jährige Burschen die Erfahrung mit Cannabis gemacht haben. Und auch hiesige Teenager reihen sich in die Kiffer-Weltspitze ein.  Drogenexperten warnen, dass  eine Abhängigkeit von Marijuana massiv unterschätzt wird.

Gleichzeitig bereiten vier Schweizer Städte einen Pilotversuch vor, um eine legale Grasabgabe an Erwachsene zu testen. Zugleich finden Forscher spektakuläre Wirkungsweisen des verteufelten Weed: Dies eröffnet neue Perspektiven in die Behandlung von chronischen Schmerzen, Angststörungen, Krebs oder Multipler Sklerose mit Cannabis.

Wie gefährlich ist Cannabis? Und welches Potenzial steckt in der uralten Kulturpflanze? Die Sendereihe Einstein Interviewt in diesem Video Forscher, Psychologe, Lehrer und Konsumente – und berichtet auch, welche Auswirkungen die Marihuana Legalisierung im US-Bundesstaat Colorado hatte.

 

Cannabis – Droge und Medizin – Einstein vom 3.11.2016
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