Italienisches Parlament

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Harsche Kritik aus dem Mitte-rechts-Lager

Rom – Am Montag dem 25.07.2016 beginnt im italienischen Parlament eine Diskussion über eine Gesetzesänderung, demnach sollen volljährige eine geringe Menge Cannabis zum Eigenkonsum besitzen dürfen und zu Hause ein paar Pflanzen gezüchtet werden. Bereits im Vorfeld hatten Parlamentarier aus dem konservativen Lager gegen die Legalisierung eine Unterschriftenaktion gestartet.

Laut Gesetzesentwurf bleibt nach wie vor der Handel und das Rauchen von Cannabisprodukten auf öffentlichen Plätzen illegal. Jedoch soll es  Erwachsenen die die Volljährigkeit erlangt haben, einen Besitz von 15 Gramm zum Persönlichen Konsum zu Hause und bis 5 Gramm in der Öffentlichkeit mit sich zu führen ermöglichen. Auch sollen bis zu 5 Hanfpflanzen in der Wohnung legal sein. In Italien ist bereits der Konsum von Cannabis zu medizinischen Zwecken legal.

Legalisierung bekämmft Mafiöse strukturen…

Befürworter argumentieren dagegen, dass die bisherige MafiaPolitik in Bezug des illegalen Drogenkonsums gescheitert ist und bislang zu keinerlei positiven Resultaten geführt hat. Außerdem sind die Befürworter in der Ansicht, dass mit einer Legalisierung weicher Drogen, kriminellen Organisationen eine lukrative Einnahmequelle genommen würde.

Wobei aus dem Mitte-rechts-Lager harsche Kritik einer Legalisierung kommt. Carlo Giovanardi und Maurizio Gasparri gehen sogar soweit und meinen, dass es nur ein weiteres Geschenk für die Mafia sei und deren Einnahmen, nur noch steigern würde.

Meiner Meinung wäre eine Legalisierung ein Schritt in die richtige Richtung.

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