Neben der Agrarwirtschaft profitieren noch viele andere Unternehmen, die mit Hanf arbeiten, von der steigenden Beliebtheit des Hanfs.


China:
In China erfreut sich der Hanf als Industrieprodukt immer größerer Beliebtheit. Es wird von großen Zuwachsraten bei der chinesischen Hanfindustrie berichtet. Hanfsamen und –öl mit ihren mehrfach ungesättigten Fettsäuren sowie die Hanfproteine, die vor allem  als Kraftnahrung für Sportler dienen, finden Absatz in der Lebensmittelindustrie. Auch Hanffasern, die in der Automobil- und Papierindustrie Anwendung finden, aber auch als Verstärkung von Kunststoffen für Fensterrahmen und Bodenbeläge im Innen- und Außenbereich benutzt werden, kommen immer häufiger zum Einsatz. 

Nordamerika:
In Nordamerika werden die Hanfsamen vor allem für die Lebensmittelindustrie angebaut. 2006 wurden ca. 20.000 Hektar Hanf gesät. Aber auch die Spanplattenindustrie beschäftigt sich immer mehr mit dem Thema Hanf. Da der Rohstoff Holz immer weniger wird, wird über den Hanf als Rohstoff nachgedacht.

Europa:
Momentan werden in Europa etwa nur 16000 Hektar Hanf im Jahr angebaut. Doch auch große Konzerne zeigen immer mehr Interesse am Rohstoff Hanf. Beispiele dafür wären IKEA, Volvo und Saab, die über eine Produktion mit Hanffasern und -schäben nachdenken.
Dieser Konzerne könnten in der Zukunft neben den Hanffarmern sicher zu den Gewinnern der Hanfindustrie werden.

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