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Rohstoff
  • Rohstoff Hanf
  • Faser Hanf
    Faserhanf www.Hanffaser.de

     

    Hanf nach dem Aufgang im Mai Im Juni kann sich schon ein  Feldhase verstecken. Ende Juli beginnt er zu blühen. Im August ist der Hanf  wie ein Urwald.
    Botanischer Name Cannabis sativa L. ; eng. Hemp; franz. Chanvre; span. Cáñamo; schwed. Hämpa; poln. Konope; russ. Конопля ; chin. Ma`; KN/HS-Nummer * 5302 ff.
    Pflanzentyp einjährige Nutzpflanze mit buschigem Wuchs, zweikeimblättrig, zweihäusig,
    Standort liebt grundwassernahe fruchtbare Böden,
    auch auf Moorböden möglich
    Größe bis zu 4 m hoch;
    Aussaat Mitte April, verträgt geringe Nachtfröste
    Blüte angenehm aromatischer (herber) Geruch
    männlich: sehr klein, weiß bis rostrosa; weiblich: unscheinbar
    Ernte August mit Spezialkombine; Faserreife 90 - 110 Tage; Samenreife 110 - 120 Tage
    Röste Feldröste: 3 bis 5 Wochen auf dem Acker; Wasserröste: 10 bis 14 Tage im Wasserbecken
    Nutzung Samen -> Öl; Stängelrinde -> Fasern; Stängelmark -> Schäben
    Anbau selbstverträglich; gute Vorfrucht; bereinigt den Standort


    Hanf ist seiner Nutzung nach eine Faser/Öl-Pflanze, was die Nutzung der Stängelrinde für die Fasergewinnung und die Nutzung der Samen für die Ölgewinnung betrifft. Hanf ist mit keiner anderen Pflanze direkt verwandt. Botanisch nah steht ihm lediglich der Hopfen. Die ursprüngliche, wilde Form des Hanfes gibt es nicht mehr. Wildwachsender Hanf ist heute immer eine verwilderte Kulturfrucht.
    Der landwirtschaftliche Anbau von Hanf verzichtet auf jeglichen Pflanzenschutz, insbesondere auf Herbizide, Insektizide, Pestizide, natürlich auch auf Halmverstärker u.ä.