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Soll Cannabis für medizinische Zwecke erlaubt werden?

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Umfrage: Kaum Vorbehalte gegen Cannabis-Medizin PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Chris   
Samstag, den 14. August 2010 um 11:05 Uhr

Rüthen (dpa) - Die Verwendung von Cannabis zur Behandlung Schwerkranker findet in Deutschland einer Umfrage zufolge breite Zustimmung.

Bei einer Emnid-Befragung im Auftrag der Arbeitsgemeinschaft «Cannabis als Medizin» (ACM) waren mehr als 75 Prozent der angerufenen Bürger dafür, Cannabis-Produkte zur Therapie chronischer Schmerzen oder zur Linderung der Spastiken bei Multipler Sklerose zuzulassen. Das teilte der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft, Franjo Grotenhermen, am Freitag in Rüthen (Kreis Soest) mit.

 
Mehrheit der Deutschen für liberaleren Umgang mit Kiffern PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Max   
Donnerstag, den 05. August 2010 um 18:42 Uhr

KÖLN. Eine Mehrheit der Deutschen von 54 Prozent ist für eine liberalere Drogenpolitik und für einen weniger harten Umgang mit Cannabis-Konsumenten.

Das ergab eine repräsentative Emnid-Umfrage, die der Deutsche Hanf Verband in Auftrag gegeben hat. Wie der "Kölner Stadt-Anzeiger" (Freitagausgabe) berichtet, wollen neun Prozent der Befragten sogar, dass man Verkauf und Konsum von Cannabis (Haschisch und Marihuana) "wie bei Alkohol und Tabak vollständig staatlich regulieren und besteuern" soll. 30 Prozent wollen die Besitzer kleiner Cannabismengen zum Eigenkonsum weniger hart bestrafen.

 
Regelmäßiger Konsum von Cannabis: Führerschein-Entzug PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Max   
Donnerstag, den 05. August 2010 um 18:40 Uhr


Regelmäßiger Konsum von Cannabis: Führerschein-Entzug

4. August 2010 eingestellt von Rechtsreferendar Jens Ferner (Diplom-Jurist)
Kurz-Link: http://www.ferner.ac/?p=2748 | Folgen Sie uns bei Twitter

Das BVerfG (3 C 1.08) hat sich bereits 2009 zum Entzug des Führerscheins bei regelmäßigem Cannabis-Konsum geäußert:

Die Eignung zum Führen von Kraftfahrzeugen entfällt nicht erst dann, wenn der Betreffende ununterbrochen unter Drogeneinfluss steht und deshalb überhaupt keine Zeiten möglicher Fahrtauglichkeit verbleiben.

 
Cannabisforschung und ihre entwicklung PDF E-Mail
Geschrieben von: Tom J.   
Sonntag, den 04. Juli 2010 um 13:44 Uhr


Um die aufsehenerregende Entwicklung in der neuesten Cannabisforschung zu erkennen, ist
zunächst ein kurzer Exkursion in den medizinischen Sektor nötig: Die Hauptwirkstoffe der Cannabis-
Pflanze werden Cannabinoide genannt. Im Körper jedes Menschen sind kleine Empfangsstationen in
den Zellmembranen dafür zuständig, dass die Cannabinoide ihre Effekt entfalten können. Diese
Stationen werden Rezeptoren genannt. Die meisten psychoaktiven Essenzen wirken über solche
Rezeptoren, indem sie an sie binden oder sie blockieren und damit die Signalweiterleitung
beeinflussen. Anfang der 90er Jahre des vergangenen Jahrhunderts entdeckten Forscher ein
ausgedehntes System von Rezeptoren, das primär der Aufnahme der Cannabinoide zu dienen
schien. Man nannte es das „endogene Cannabinoid-System". Die Auswirkung dieser Feststellung
und Namensgebung fängt man erst heute allmählich an zu begreifen. Denn im Laufe der Spanne
entstand ein ganzer Forschungszweig, der sich nur mit diesem System beschäftigt. Eine neue Welt
tat sich auf, Konferenzen wurden abgehalten, Universitäts-Abteilungen beantragten Gelder. So
schön der Sage klingen würde: Die Cannabinoid-Rezeptoren sind von der Evolution nicht nur
dafür geschaffen worden, um Cannabis aufzunehmen. Allen Forschern war Anfang der 90er Jahre
klar: Wie bei allen anderen Rezeptoren auch musste ein körpereigener Stoff existieren, der eine
bestimmte Feature an diesen Rezeptoren erfüllt. 1992 entdeckten der tschechische Laborchemiker Lumir
Hantig und der amerikanische Molekularpharmakologe William Anthony Devane diese Essenz im
Leib und nannten sie „Anandamid". Eine feine Ironie, denn im Sanskrit steht das Wort „Ananda"
für die Glückseligkeit.

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 04. Juli 2010 um 13:51 Uhr
 
Einer von 25 Erwachsenen konsumiert Cannabis PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Siggi   
Samstag, den 03. Juli 2010 um 14:38 Uhr

Kiffen, Kekse oder ein berauschender Tee - 166
Mio. Erwachsenen haben im Jahr 2006 Cannabis zu sich genommen. Und das, obwohl die
Risiken hoch sind. Vor allem am fünften Kontinent, in Amerika und Neuseeland ist man einem Rausch nicht abgeneigt.

 
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