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Soll Cannabis für medizinische Zwecke erlaubt werden?

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HFC Hanfclub wir informieren
CANNABIS ALS MEDIZIN IN ÖSTERREICH PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Wolfgang Koch   
Dienstag, den 02. November 2010 um 08:28 Uhr

von wienblog

Man hätte keinen besseren Zeitpunkt wählen können: Während an diesem Wochenende im US-Bundestaat Kalifornien über eine komplette Cannabis-Freigabe abgestimmt wird, ging in der Pyramide Vösendorf die Cultiva 2010 über die Bühne. Die alljährliche Marihuana-Messe ist im heurigen Jahr mit über 100 Ausstellern noch einmal gewaltig angewachsen. Am Hybrid-Charakter der Veranstaltung hat sich freilich nichts geändert.

Neben zwei Dutzend Ausstellern von Nutzhanfprodukten, esoterischen Verlagen und Softdrink-Erfindern beherrschten – wie bereits in den Vorjahren – die Homegrow-Lieferanten das Bild: Seeds und Setzlingaufzucht, Growkammer-Ventilatoren und Dark-Room-Sets, Steinwollwürfel, Düngemittel und Bewurzelungshilfen – alles, was dem Anbau von Hanf zum Zweck der Drogengewinnung dient (auch wenn das der freundliche Disclaimer von Organisator Harry Schubert im Übersichtsplan natürlich bestritt).

Für drei Tage mutierte Vösendorf zum österreichischen Kifferparadies mit Clubbing und Koch-Show, mit Howard Marks-Autogrammstunden, mit halbnacktem Ballerinas und dem chemisch einwandfreien Urinreiniger für die nächste Polizeikontrolle.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 02. November 2010 um 08:29 Uhr
 
Was macht das Hanfblatt da? PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Toni Montana   
Samstag, den 30. Oktober 2010 um 13:43 Uhr

Man kennt sie von Rastamützen, Leinentaschen und den einschlägigen Fachgeschäften: Mit dem Hanfblatt geben sich Menschen zu erkennen, die sich gerne den berauschenden Effekten der Produkte eben jener Pflanze hingeben. Bevor man sich aber nun darauf verlässt, beim Erblicken des Blattes einen Gleichgesinnten vor sich zu haben, sollte man erst einmal feststellen, wo es prangt: In Niedersachsen wurde es in diesen Tagen auf eher szeneuntypischer Bekleidung gesichtet.

Hanfblatt im Wappen

Bei einer gemeinsamen Verkehrskontrolle mit der Hamburger Polizei trugen niedersächsische Beamte am Dienstag Abzeichen, auf denen neben dem Schriftzug "Polizei - Drogenerkennung" ein großes Hanfblatt und das niedersächsische Landeswappen zu sehen war. Auch auf den Schulterklappen, wo sonst das Dienstgradabzeichen aufgeknöpft wird, prangte ein Hanfblatt.

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 30. Oktober 2010 um 13:57 Uhr
 
Die Nutzung des Marihuana im Medizinischen Bereich PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: R. Neurauter   
Samstag, den 30. Oktober 2010 um 13:15 Uhr

Hanf im Einsatz gegen Krankheiten
Wer Cannabis hört, denkt meist an illegale Drogen. Doch entgegen aller Vorurteile kann Hanf auch medizinisch genutzt werden, zum Beispiel bei Krebs, Multipler Sklerose und schweren Schmerzen.

Blue Widow


Großes Interesse an Cannabis-Wirkstoff
Hanf sei seit Jahrtausenden in der Medizin vorhanden gewesen und erlebe jetzt wieder eine Renaissance, sagte der auf Hanfmedizin spezialisierte Arzt Kurt Blaas. Das Interesse an einfachen, gut wirksamen Heilmitteln natürlichen Ursprungs mit wenig Nebenwirkungen sei groß.

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 30. Oktober 2010 um 13:25 Uhr
 
Luxenburg Cannabis das umstrittene Heilmittel PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: P. Mausnitz   
Freitag, den 22. Oktober 2010 um 21:32 Uhr

Sind Cannabis-Arzneimittel legal oder nicht? Die Frage stellt sich spätestens seit der Hausdurchsuchung beim Luxemburger Arzt und Abgeordneten Jean Colombera am Donnerstag.

René Hoffmann

Aufsehen hat am Donnerstag Abend die Meldung der  Diekircher Staatsanwaltschaft gesorgt, in der Praxis eines Arztes im Norden des Landes sei eine Hausdurchsuchung durchgeführt worden. Schnell sollte der Name des Arztes zirkulieren: Dr. Jean Colombera, ADR-Abgeordneter und bekennender Befürworter des Einsatzes von Cannabis zu medizinischen Zwecken.

Handelt der Arzt gegen das Gesetz, wenn er Patienten solche Medikamente verschrieb? Gesundheitsminister Mars di Bartolomeo erklärte gegenüber tageblatt.lu, dass man zwischen der Droge Cannabis und Medikamenten mit Cannabinoiden unterscheiden müsse. Cannabis sei eine illegale Droge.

Die Produktion und der Verkauf von Medikamenten, die Wirkstoffe der Hanfpflanze erhalten, wären jedoch unter verschiedenen Voraussetzungen erlaubt. Die Zulassungen würden aber nur in einzelnen Fällen nach detaillierter Analyse erteilt.

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 22. Oktober 2010 um 21:40 Uhr
 
Es gibt kein recht auf Rausch! PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Timo Bauer   
Donnerstag, den 14. Oktober 2010 um 13:37 Uhr

Die kalifornische Legalisierungsdebatte ist nicht auf Deutschland übertragbar, hier kämpfen die Kiffer vor allem darum, endlich als Vorzeigestaatsbürger anerkannt zu werden.

von Lars Quadfasel

Hanfkonsumenten sind für die herrschende Ordnung so gefährlich wie ihre Droge für den Organismus: praktisch gar nicht. Nichts spräche also dagegen, sollten die Kalifornier im November der Proposition 19 folgen und Cannabis ein bisschen legalisieren. Genauso wenig aber gäbe es Grund, darüber aus dem Häuschen zu geraten und von staatlich approbierter Californication zu träumen – schon gar nicht im drogenpolitischen Entwicklungsland BRD.

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 23. Oktober 2010 um 20:59 Uhr
 
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