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Cannabisforschung und ihre entwicklung PDF E-Mail
Geschrieben von: Tom J.   
Sonntag, den 04. Juli 2010 um 13:44 Uhr


Um die aufsehenerregende Entwicklung in der neuesten Cannabisforschung zu erkennen, ist
zunächst ein kurzer Exkursion in den medizinischen Sektor nötig: Die Hauptwirkstoffe der Cannabis-
Pflanze werden Cannabinoide genannt. Im Körper jedes Menschen sind kleine Empfangsstationen in
den Zellmembranen dafür zuständig, dass die Cannabinoide ihre Effekt entfalten können. Diese
Stationen werden Rezeptoren genannt. Die meisten psychoaktiven Essenzen wirken über solche
Rezeptoren, indem sie an sie binden oder sie blockieren und damit die Signalweiterleitung
beeinflussen. Anfang der 90er Jahre des vergangenen Jahrhunderts entdeckten Forscher ein
ausgedehntes System von Rezeptoren, das primär der Aufnahme der Cannabinoide zu dienen
schien. Man nannte es das „endogene Cannabinoid-System". Die Auswirkung dieser Feststellung
und Namensgebung fängt man erst heute allmählich an zu begreifen. Denn im Laufe der Spanne
entstand ein ganzer Forschungszweig, der sich nur mit diesem System beschäftigt. Eine neue Welt
tat sich auf, Konferenzen wurden abgehalten, Universitäts-Abteilungen beantragten Gelder. So
schön der Sage klingen würde: Die Cannabinoid-Rezeptoren sind von der Evolution nicht nur
dafür geschaffen worden, um Cannabis aufzunehmen. Allen Forschern war Anfang der 90er Jahre
klar: Wie bei allen anderen Rezeptoren auch musste ein körpereigener Stoff existieren, der eine
bestimmte Feature an diesen Rezeptoren erfüllt. 1992 entdeckten der tschechische Laborchemiker Lumir
Hantig und der amerikanische Molekularpharmakologe William Anthony Devane diese Essenz im
Leib und nannten sie „Anandamid". Eine feine Ironie, denn im Sanskrit steht das Wort „Ananda"
für die Glückseligkeit.

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 04. Juli 2010 um 13:51 Uhr
 
Einer von 25 Erwachsenen konsumiert Cannabis PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Siggi   
Samstag, den 03. Juli 2010 um 14:38 Uhr

Kiffen, Kekse oder ein berauschender Tee - 166
Mio. Erwachsenen haben im Jahr 2006 Cannabis zu sich genommen. Und das, obwohl die
Risiken hoch sind. Vor allem am fünften Kontinent, in Amerika und Neuseeland ist man einem Rausch nicht abgeneigt.

 
Millionen-Erbin Paris Hilton an WM verhaftet PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Max   
Samstag, den 03. Juli 2010 um 14:21 Uhr

Paris Hilton wurde nach dem Viertelfinalspiel Niederlande-Brasilien in Port Elizabeth am Freitagabend
wegen des Verdachts auf Besitz von Marihuana festgenommen. Gegen Mitternacht wurde sie einem
eigens zur WM eingerichteten Gericht vorgeführt.

 
Die Stadt Bern soll Hanf legal verkaufen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Max   
Sonntag, den 27. Juni 2010 um 11:06 Uhr

Hanf soll man in Bern künftig nicht mehr illegal beim Dealer kaufen, sondern legal bei einer offiziellen städtischen Verkaufsstelle.

Hanf soll man in Bern  künftig nicht mehr illegal beim Dealer kaufen, sondern legal – bei einer offiziellen städtischen Verkaufsstelle. Dies fordern einige Stadträte. «Die Stadt Bern soll ein Zeichen setzen», sagt etwa Juso-Stadträtin Tanja Walliser. Dementsprechend will man der Stadt Zürich folgen und bei deren wissenschaftlich begleitetem Pilotversuch für den öffentlichen Cannabis-Verkauf mitmachen. Heute vor einer Woche hat das Zürcher Stadtparlament grünes Licht für den Versuch gegeben und ein entsprechendes Postulat überwiesen. Das Postulat von zwei grünen Gemeinderäten fordert den kontrollierten Verkauf von Cannabis. Das Projekt soll wissenschaftlich begleitet werden. Zudem sollen Jugendliche präventiv unterstützt werden.

 
Der süße Duft vom großen Geld PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Max   
Sonntag, den 27. Juni 2010 um 10:57 Uhr

Im November könnte Kalifornien Haschisch und Marihuana freigeben - Eine ganze Industrie bereitet sich auf den Tag X vor

Im dunklen Hinterzimmer des Café "Bulldog" in Oakland sitzen drei Mittzwanziger rund um einen der beiden engen Tische und lassen eine kleine, mit Marihuana gefüllte Pfeife kreisen. "Hey, keine Fotos hier", herrscht Salwa Ibrahim, die neuerdings Touristen durch den boomenden Kifferbezirk der kalifornischen Hafenstadt führt, ihr Grüppchen an: "Die Patienten sollen in Ruhe ihre Medizin konsumieren können."
Schenkt man den Meinungsforschern Glauben, könnten Cannabis-Aktivistin Ibrahim und ihresgleichen die eigentümliche Sprachregelung schon bald ad acta legen. Anfang November stimmen die Kalifornier über die Freigabe von Cannabis für Erwachsene ab. Kalifornien, der größte US-Bundesstaat, war 1913 der erste, in dem Cannabis per Gesetz verboten wurde. Nun rufen Befürworter der Legalisierung zur Reconquista.

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 27. Juni 2010 um 10:59 Uhr
 
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