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Legalisierungswelle in Österreich! PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Steven Müller   
Montag, den 04. August 2014 um 00:00 Uhr

 

Am 28. Juli 2014 wurde Ingo Mayer, der amtierende Bürgermeister von Roppen, zum Oberhaupt der Tiroler SPÖ gewählt. Mit einer beeindruckenden Mehrheit von 90,7 % sicherte er sich den Posten. Selbst der bei der Wahl anwesende Bundeskanzler Werner Faymann konnte am letzten Bundesparteitag nicht mit einem solchen Ergebnis abschneiden. Ingo Mayer hatte aber nicht das höchste Abstimmungsergebnis an diesem Tag.

Ein anderes Votum erregte

Aufsehen: die Delegierten der Tiroler SPD stimmten mit 92,4 % (254 von 275 Stimmen) für die Legalisierung weicher Drogen, wie Marihuana, und zudem für die Entkriminalisierung härterer Drogen. Auf Landesebene fordert die SPÖ somit freien Cannabiskonsum für die Republik. Ein Wochenvorrat Marihuana müsste somit nicht mehr illegal im Park oder beim Dealer an der Ecke gekauft, sondern könnte vollkommen legal an einer offiziellen Verkaufsstelle erworben werden. Ein anschließender Genuss, z.B. im Gastgarten, wäre damit auch problemlos möglich.

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 23. August 2014 um 13:38 Uhr
 
Deutsches Gericht erlaubt erstmals Cannabis-Eigenanbau in Deutschland PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Genie   
Dienstag, den 22. Juli 2014 um 13:08 Uhr

Am Dienstag 22.07.2014 hat ein deutsches Gericht erstmals den Klagen dreier Cannabis-Patienten stattgegeben und den Eigenanbau von Cannabis zu therapeutischen Zwecken erlaubt, laut einer Pressemitteilung des Verwaltungsgerichts Köln.

Deutsches Gericht erlaubt erstmals Cannabis
Deutsches Gericht erlaubt erstmals Cannabis-Eigenanbau in Deutschland

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 22. Juli 2014 um 13:12 Uhr
 
Sonnenbrille aus Hanf in Ray Ban-Design PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Markus Empel   
Dienstag, den 22. Juli 2014 um 10:19 Uhr

Diese Cannabis Sonnenbrille sieht nicht nur gut aus, sie ist auch gut für die Umwelt. Denn anstelle von Plastik haben die Designer von hemp den Rahmen der Brille aus Hanf und Flachs entwickelt.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 22. Juli 2014 um 10:29 Uhr
 
Monsanto nutzt die weltweite Legalisierungswelle PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Markus Empel   
Donnerstag, den 10. Juli 2014 um 12:07 Uhr

Patente für gentechnisch modifiziertes Cannabis Saatgut sind bereits in der Entwicklung. Der US-Konzern spekuliert auf Milliardengewinne im Rahmen der weltweiten Legalisierung.

Der US–amerikaner George Sorros, Milliardär, weltweit bekannter Finanzinvestor und Anteilseigner erheblicher Anteile des Biotechnologie-Konzerns Monsanto, nutzt die derzeitige Legalisierungsbewegung und lässt den Konzern, der weltweit führend in der Produktion von gentechnisch verändertem Saatgut ist und regelmäßig in die Kritik wegen der brutalen Vermarktungspolitik desselben gerät, mit Hochdruck an der Entwicklung und Patentierung gentechnisch veränderten Cannabis Saatguts arbeiten.

Durch die Cannabis-Legalisierung in den zwei amerikanischen Bundesstaaten Washington und Colorado sind erstmals realistische Zahlen für diesen Markt vorhanden. Auf derzeit rund 1,4 Milliarden Dollar wird der US-Markt geschätzt, mit hohen Wachstumsraten. Die „Deutschen Wirtschafts Nachrichten“ schätzen, dass der Jahresumsatz in fünf Jahren bereits rund zehn Milliarden Dollar betragen werde. Selbst am Aktienmarkt ist eine Cannabis-Euphorie zu verspüren. Der Investor Alan Brochstein, der „Cannabis-Anleger“ berät meint, dass er einen solchen Kult noch nicht erlebt habe und er bedeutend größer sei, als der beispielsweise um Apple jemals war.

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 11. Juli 2014 um 14:05 Uhr
 
Neue Erkenntnisse Cannabis in der Medizin PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Markus Empel   
Mittwoch, den 30. April 2014 um 12:35 Uhr

Mit Cannabis-Extrakt und synthetischem THC lassen sich Spastik und Schmerzen bei Multipler Sklerose gut reduzieren. Bei anderen Indikationen ist die Evidenz jedoch eher mager, heißt es auf der AAN-Jahrestagung. Und ob Joints helfen, wissen wohl nur die, die sie rauchen.

 

PHILADELPHIA. Medizinische Cannabispräparte sind inzwischen in vielen Ländern als Zusatztherapeutika bei MS-bedingter Spastik und Schmerzen zugelassen, werden aber auch für andere Indikationen diskutiert.

Zudem sind neben Pillen und Sprays auch andere Anwendungsformen beliebt, etwa das Rauchen von Haschisch und Marihuana zu medizinischen Zwecken.

Von welcher Anwendungsform bei welchen Indikationen am meisten zu erwarten ist, hat jetzt ein Leitlinien-Entwicklungs-Komitee der US-amerikanischen Neurologengesellschaft AAN analysiert.

Ergebnisse der Beurteilung von 34 Studien zum medizinischen Gebrauch von Cannabis sind jetzt auf der Jahrestagung der Gesellschaft in Philadelphia vorgestellt und zeitgleich in der Zeitschrift "Neurology" veröffentlicht worden. Sie sollen Ärzten und Patienten einen Überblick zum Nutzen solcher Präparate geben.

"Einige der Mittel können bestimmte MS-Symptome lindern, sie scheinen aber gegen Levodopa-induzierten Dyskinesien bei Parkinsonpatienten wenig hilfreich zu sein", fasste Studienautorin Dr. Barbara Koppel vom New York Medical College auf eine Pressekonferenz der AAN die wesentlichen Ergebnisse zusammen.

„Bisher gibt es auch keine ausreichende Evidenz für einen Nutzen bei motorischen Problemen von Huntington-Patienten, gegen Tics bei Tourette-Patienten, zervikaler Dystonie oder zur Prävention epileptische Anfälle“, erläuterte die Neurologin. Dies bedeute jedoch nicht in jedem Fall, dass keine Wirksamkeit zu erwarten sei, häufig fehlten aber qualitativ hochwertige Studien zu solchen Indikationen.

Verschiedene Anwendungsformen untersucht

Geprüft wurden in den Studien Cannabis-Extrakte für die orale Therapie, synthetisches Tetrahydrocannabinol (Dronabinol), ein Mundspray mit standardisierten Cannabiswirkstoffen (Nabiximols) sowie das Rauchen von Marihuana und Haschisch.

Für die zugelassenen Indikationen von medizinischem Cannabis konnten die Neurologen um Koppel wie erwartet die beste Evidenz feststellen: So ließen sich 17 Studien zur Therapie bei MS-bedingter Spastik aufspüren.

Hier bescheinigten die US-Ärzte oralen Cannabisextrakten die beste Wirksamkeit - sie sehen eine starke Evidenz für einen Nutzen. Eine moderate Evidenz fanden sie bei synthetischem THC und dem Mundspray.

Für gerauchtes Cannabis ließen sich nur zwei Studien mit 20 bis 30 Teilnehmern und finden, und nur eine davon deutet auf einen Nutzen. Die Wirksamkeit für das Cannabisrauchen sei daher nicht belegt.

Ein ähnliches Bild ergibt sich bei zentralen Schmerzen und bei spastikbedingten Schmerzen von MS-Patienten (13 Studien).

Das AAN-Komitee fand wiederum eine starke Evidenz für orale Cannabisextrakte und eine moderate Evidenz für Mundspray und synthetisches THC sowie keinen ausreichenden Wirksamkeitsnachweis von gerauchtem Cannabis.

Für das Mundspray deutet die Studienlage aber auf eine wahrscheinliche Wirksamkeit bei überaktive Blase, bei den anderen Cannabispräparaten gab es mehrere negative Studien, so dass bei diese wahrscheinliche unwirksam sind, heißt es in der Analyse.

Zur Tremortherapie bei MS wurden insgesamt fünf Studien ausgewertet. In keine der Studien wurde ein Nutzen für eine der medizinischen Anwendungsformen von Cannabis beobachtet, so dass hier ebenfalls von einer Unwirksamkeit auszugehen ist.

Ernste psychische Nebenwirkungen bei einem Prozent

Keine positiven Studiendaten gibt es bislang offensichtlich bei anderen neurologischen Erkrankungen. Die meisten Studien mit Parkinson-, Dystonie-, Huntington- Tourette- und Epilepsiepatienten verliefen negativ oder hatten so geringe Teilnehmerzahlen, dass keine zuverlässigen Aussagen möglich sind.

Häufige Nebenwirkungen der Cannabistherapie waren Aufmerksamkeit- und Gleichgewichtsprobleme, Übelkeit und Verstopfung. Ernste psychische Nebenwirkung wie Suizidgedanken oder starke Stimmungsschwankungen wurden bei etwa einem Prozent der Studienteilnehmer beobachtet.

Koppel wies darauf hin, dass Cannabispräparate nur dann verordnet werden sollten, wenn die Symptome mit Standardtherapeutika nicht ausreichend zu lindern sind.

Auch sollten die Ärzte dann Nutzen und Risiken sorgfältig abwägen.

Quelle: http://www.aerztezeitung.de/medizin

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 30. April 2014 um 12:42 Uhr
 
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