Zum Teil haben die überlieferten medizinischen Anwendungen Hanfsamen oder Hanfsamenöl als Grundlage.  Die im Hanf enthaltenen Aminosäuren &ihre Zusammensetzung, entsprechen dem Bedarf des Körpers bei der Erzeugung von Albumin & Globulin(Hauptbestandteile d. Blutplasmas, welches als Gamma- Globulin im Immunsystem eine wichtige Rolle spielt).  Um Krankheiten abwehren zu können, muss der Körper schnellst möglich große Mengen Antikörper bilden um ein Eindringen der Erreger zu verhindern. Essentielle Fett-& Aminosäuren(=Eiweißverbindungen) müssen dem Körper mit der Nahrung zugeführt werden.  Die im Hanfsamen enthaltenen Eiweiße bestehen aus 65% Globuline* & Albumine insgesamt, welche besonders leicht verdaulich sind & bereits im Rohzustand, den jeweiligen Eiweißen des Blutplasmas ähneln bezeichnet als Edestin- griech. Edestos = genießbar-verdaulich).

Hanftee wirkt positiv bei Heiserkeit, Husten & einer rauen Stimme

ca. 5 g getrocknete, fein geriebene Hanfblätter mit 200 ml heißem Wasser aufgießen. 5-15 Minuten ziehen lassen-(mit Honig süßen).

Hanfmilch schon im Altertum ein bewährtes Mittel gegen Wassersucht.

ca. 20 g frische bzw. 10 getrocknete Hanfblätter mit 1 Liter Milch auf schwacher Flamme ungefähr 20 Minuten ziehen lassen, die Milch sollte nicht anbrennen bzw. überkochen. Durch ein Sieb abseihen und über den Tag verteilt öfters ein kleines Glas trinken.

Hanfbalsamöl gut bei trockener, spröder Haut und als Massageöl (mit belebender Wirkung)

1 Handvoll zerkleinerte Hanfwurzeln, 40 g frische-klein geschnittene Hanfblätter & ca. 20 frische weibliche Blüten in einen 3/4 Liter guten Speiseöl geben. An einem warmen & sonnigen Platz für ca. 14 ziehen lassen. Danach das Öl abseihen, mit 1/4 Liter Hanfsamenöl aufgießen und in eine braune bzw. grüne Flasche füllen (kein Weißglas).
Einige Tropfen Rosenöl verleihen einen angenehmen Geruch. Das Öl sollte im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Hanfblattkompresse zur Schmerzbekämpfung bei Prellungen, Quetschungen &Verstauchungen.

Frische, saubere Hanfblätter der weiblichen Pflanze auf die verletzte Stelle legen und mit einer Mullbinde befestigen.
Schon nach kurzer Zeit spürt man die lindernde & kühlende Wirkung des Hanfes.
Aufgrund der antiseptischen Wirkung von Hanf, wirkt die Kompresse auch entzündungshemmend. Kompresse alle 2 Stunden wechseln (je nach Verletzung).

Hanfblütenkissen Asthma & Atemwegsbeschwerden

Etwa 150 g getrocknete, stark harzige Hanfblüten mit ca. 150g getrockneten Hanfblättern vermischen & in ein Kissen einnähen.
Verwendung über einen längeren Zeitraum hinweg (beim Schlafen)- bereits nach kurzer Verwendungsdauer ist die Wirkung spürbar. Nach etwa 1/2 Jahr sollte das Kissen gewechselt werden.

Hanfwurzelgeist eignet sich zum desinfizieren kleinerer Hautverletzungen und wirkt blutungs- stillend

300g frische Hanfwurzel (gewaschen) mit 1 Liter 70%igen Weingeist bedecken, an einen warmen Platz stellen und für ca.
3-4 Wochen ziehen lassen. Danach den Hanfwurzelgeist filtrieren & in eine braune Flasche abfüllen.

Hanfblütengeist wirkt Augeninnendruck senkend (z.B. bei Glaucom)

100g frische Blüten der weiblichen Pflanze mit 1 Liter 70%igem Weingeist bedecken.
An einen warmen Platz stellen und ca. 2 Wochen ziehen lassen. Durch ein Tuch abseihen & in eine Flasche abfüllen.
Mehrmals täglich ein Teelöffel. Hanfsamengeist ein wirksames Mittel gegen eine Harnverhaltung bei Entzündungen der Blase od. Harnröhre, gegen Gallerbrechen & gegen Müdigkeit! 200g Hanfsamen in 1 Liter 70%igem Weingeist ansetzen und bei einer Temperatur von ca. 20-30°C. 10 Tage ziehen lassen.  Den Hanfsamengeist filtrieren & mehrmals täglich 10-15 Tropfen einnehmen

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