Nach angaben des Innenministeriums in Marokko hat man die Cannabisproduktion im jhr 2008 um 65% einschränken können. In einer Pressemitteilung hieß es weiter: Ziel sei jetzt die Anbaufläche von aktuell 60.000 auf 50.000 Hektar zu reduzieren.

Der grossteil dieser Flächen liegt im Rif-Gebirge im Norden Marokkos. Ob die vom Innenministerium verbreiteten zahlen stimmen, darf bezweifelt werden. Für die Bauern vor Ort ist der Cannabisanbau eine lohnende Tradition. Mit klassischer Landwirtschaft lässt sich auf kargem Boden und angesichts der europäischen Billigprodukte kaum etwas verdienen. Immer wieder gibt es zudem Gerüchte, dass hohe Kreise der Regierung beim Handel mitverdienen. König Mohammed VI gelobt auf Internationalen Druck hin seit Jahren Besserungen.

Quelle: hanfblatt.de 02/09

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