Die Zeiten haben sich geändert, auf den Feldern der Hanfbauern blühen schon lange keine seltenen und ursprünglichen Landrassen mehr, denn auch hier hat der Holland-Genpool die Vorherrschaft übernommen. Die Gründe dafür sind vielseitig: Hochgezüchtete hybriden reifen schneller aus, erzielen einen besseren Ertrag und lassen somit auch mehrere Ernten pro Saison zu. Ein anderer Vorteil ist der niedrige Wuchs. Ursprüngliche Sativas aus Thailand oder Hawaii werden zum teil vier bis fünf Meter hoch und sind somit leichter von einem Helikopter aus zu sehen, als kleine, zwei Meter hohe Indica/Sativa-Hybriden. Aus diesem Grund gehen alte Genetik und besondere Klassiker der 70er und 80er Jahre unwiderruflich verloren. Doch es gibt einige Grower, Breeder und Unternehmen, die sich der Erhaltung solcher Strains verschrieben haben. World of Seeds, HortaPharm, Robert Conell Clarke, Real Seed Compan, Seedsmann, Sacred Seeds & Cultivatorss Choice und viele private Grower auf der ganzen Welt versuchen Sorten wie Oaxacan Gold, Panama Red, Choclate Thai oder Elephant Ear zu sichern.

Quelle: hanfblatt.de 02/09

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