Die Kleinbauern-Vereinigung will, dass Hanf und dessen Produkte gleich behandelt werden wie Produkte mit Alkohol und Nikotin.

Die Ausgangsprodukte für Tabak, Bier und Wein seien in der Schweiz legalisiert und teilweise hoch subventioniert, schreibt die Kleinbauern-Vereinigung in einer Medienmitteilung vom 20. Oktober 2008. Der Markt mit Alkohol und Nikotin sei legal. Wäre dies nicht der Fall, hätte die Gesellschaft neben den Gesundheitskosten auch hohe Kosten der staatlichen Verfolgung von Herstellern, Vertreibern und Konsumenten zu tragen.

Über Steuerabgaben seien die öffentlichen Kosten zum Teil durch den Genuss- und Suchtmittelmarkt finanziert. Die Kleinbauern-Vereinigung will, dass Hanf und seine Produkte gleich behandelt werden wie Reben, Schnapsfrüchte, Hopfen, Braugerste und Tabak. Der legalisierte Hanf-Anbau in der Schweiz schaffe die Voraussetzung, den Markt von der Produktion, über die Verteilung bis zum Konsum unter Kontrolle zu halten. Missbräuche durch kriminelle Strukturen könnten besser bekämpft werden. Zudem liessen sich finanzielle Mittel zur Suchtprävention und für den Gesundheitsaufwand abschöpfen, heisst es weiter. Das Ja zur Hanf-Initiative würde so einen geordneten Markt für Hanfprodukte schaffen.

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