In Österreich werden heuer etwa 2.000 Tonnen Hanfstroh mit rund einem Drittel Faseranteil wieder eingeackert. Es gibt keine Abnehmer.

Die Blütenstände von über 200 ha Bio. Hanf werden abgeerntet und für die Herstellung von Lebensmittel verwendet. Aus einem Grossteil der Kerne wird hochwertiges Hanföl gepresst, Knabberhanf und geschälter Hanf, sowie Hanfmehl, teigwaren aus Hanf und Hanfblütentee sind weitere Produkte der Biolandwirtschaft Riegler-Nurscher ind St.Leonhard am Forst.

Für das Hanfstroh jedoch gibt es zur Zeit keine Abnehmer. So wird dieses nicht geerntet sondern nach der Ernte der Fruchtstände eingeackert. Für den Boden ist das kein Problem, denn bis zur nächsten Aussaat ist das eingeackerte Hanfstroh verrottet und wertet diesen sogar auf.

Es ist jedoch zu hinterfragen ob die enthaltenen Fastern nicht anderwertig besser verwertet werden könnten?

Der enthaltene Reinfaseranteil liegt bei um die 10%, der Grobfaseranteil bei etwa 30%. Der Rest ist Schäben und Blattmaterial.

In Deutschland gibt es bereits Betriebe, die das Hanfstroh zu Einstreupallets für Tiere und Briketts zum Heizen verarbeitet.

 

 

Quelle: Hanf News

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