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Seit letztem Oktober läuft eine Aktion der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände zur Arzneimittelsicherheit im Straßenverkehr. Nach Angaben des Verbands ist jeder vierte Unfall um Straßenverkehr auf die Einnahme von Arzneimitteln zurückzuführen. Trotz der Risiken des Arzneimittelgebrauchs im Straßenverkehr wird die Bundesregierung die verordnete Arzneimitteleinnahme nicht in das vorgesehene Verbot von Drogen am Steuer mit aufnehmen. Auch der Nichtgebrauch eines Medikaments könne schließlich bedeuten, so der Verband, dass ein Fahrer fahruntüchtig ist. Außerdem, so behauptete schon der ehemalige Verkehrsminister Matthias Wissmann, ließen sich Medikamente nicht ohne weiteres mit Alkohol und Drogen in Verbindung bringen. “Sie werden in der Regel von Ärzten verordnet oder von Apothekern abgegeben, also von ausgebildeten Fachleuten”, erklärte der Minister. Damit die Bundesbürger auch weiterhin ihre Pillen schlucken, steht die Aktion unter dem Motto: “Stoppen Sie nicht Ihr Medikament, sondern lieber Ihr Fahrzeug.”

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