Viele Japaner verwirrt die Vorstellung, dass ein Tokyoter Restaurant Hanfgerichte serviert. Ausgerechnet in Shimokitazawa, einem angesagten Stadtteil der japanischen Hauptstadt etabliert sich das Café-Restaurant Asa (japanisch für Hanf) als ein Pionier in der Cannabis-Cousine des Landes. An die Wände werden große Bilder von Hanffeldern projiziert. Die Tische sind mit Hanfsamen dekoriert.
Der Besitzer Koichi Maeda ist überzeugt, dass seine Geschäftsidee Zukunft hat. Das japanische Recht betrachtet Blüten und Blätter als Drogen, während die Samen und Fasern frei verkäuflich sind. Inspiriert wurde Maeda auf einer Hanfmesse in Deutschland. Im August 1999 eröffnete er sein erstes Restaurant, nachdem er eigene Rezepte in ausreichender Zahl entwickelt hatte. Eine herbe Enttäuschung erleben manche Gäste, wenn sie feststellen, dass sie nach dem Genuss der Hanfgerichte nicht high sind.

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