Den Artikel „Staat will den Kauf von Elektro-Autos fördern“ in der Saarbrücker Zeitung vom 10.August 2009 hat sich Oliver Becker zum Anlass genommen, einen Leserbrief zu verfassen, in dem er die Diskussion über Bio-Kraftstoffe ins Spiel bringt. Schließlich ist nicht nur die begrenzte Speicherkapazität der Batterien ein bisher ungelöstes Problem, auch die Entsorgung jener Batterien ist bislang vollkommen unklar. Somit würde ein neues Umweltdesaster entstehen.
„Die ungefähre Km-Fahrleistung von einem Ha Raps beträgt 22.000 km. Bei erlaubtem wirkstoffarmen Faserhanf sind dieses ca. 18.000 km. Die von Marijuana-Anbauern bevorzugten Sorten kommen jedoch nach einer Schweizer Studie auf 60.000 bis 110.000 Km-Fahrleistung, wobei die Pionierpflanze Hanf durch seine vielseitige Nutzung durchaus auch auf ungenutzten Brachflächen ohne Dünger sofort wachsen könnte.
Bitter benötigte Forschungen auf diesem Gebiet werden unter dem Vorwand der “Drogenpflanze” vollkommen verschlafen.
Dabei würde gerade die Firma Bosch in Homburg davon profitieren: Das einzige Motorenbauteil, welches ausgetauscht werden müsste, wäre die dort hergestellten Einspritzpumpe.“

 

 

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