Medizin

Medizinische Hanfsamen- heute so wirksam wie vor 4000 Jahren Seit mehr als 4000 Jahren wird die Hanfpflanze medizinisch verwendet. Schon die Chinesen setzten Hanf gegen rheumatische Entzündungen und Malaria ein. Kaiser Neros Leibarzt verordnete ihm Hanf als Schmerzmittel. Im Mittelalter war Hanf auch in Deutschland als Heilpflanze weit verbreitet und nicht zuletzt schätzte auch Königin Viktoria von England die medizinische Wirksamkeit von Hanf.

Bis Ausbruch des Zweiten Weltkrieges wurden medizinische Hanfsamen bei mehr als 100 Krankheitsbildern verordnet. 1941 strich man Hanf jedoch von der Medikamentenliste und die Wirkung der Hanfpflanzen gerieten in Vergessenheit. Aufgrund der psychotropen Wirkung von Hanf wurde der Anbau der Pflanze in Deutschland schließlich verboten. Erst ab 1964 kann man wieder von einer intakten Cannabisforschung sprechen. Sie wurde durch Forscher an der Universität von Jerusalem vorangetrieben. Man isolierte hier den Wirkstoff Delta-9-THC und der findet bei diversen Symptomen medizinische Verwendung. THC ist muskelentspannend, stimmungsaufhellend, Appetit steigernd, wirkt antielliptisch und antibiotisch, erweitert die Bronchien, lindert Schmerzen, reduziert Juckreiz, wirkt entzündungshemmend und gefäßerweiternd. Trotz der enormen Bandbreite positiver Eigenschaften ist Cannabis als Medizin in
Deutschland immer noch nicht zugelassen.

Cannabis als Medizin – enormes Wirkungsspektrum Hanf kann gegen viele Begleiterscheinung schwerer Krankheiten wirken. So kann er beispielsweise Übelkeit und Erbrechen als Nebenwirkung einer Chemotherapie bei Krebspatienten reduzieren. Da er außerdem den Appetit anregt, kann das auch der Auszehrung von Patienten vorbeugen. Spastisch kranke Menschen können von den antiepileptischen Eigenschaften profitieren, während der Augeninnendruck von Patienten mit einem Glaukom durch die Hanfpflanze gesenkt wird. Die entzündungshemmende Wirkung des Stoffes hilft vor allem bei Atemwegserkrankungen. Auch Asthmaanfälle können durch THC gelindert werden. Schon im geringen Dosen kann Hanf Schmerzen bei degenerativen Gelenkerkrankungen und Migräne lindern. Die medizinische Verwendung von Hanf hat noch weitere große Vorteile, denn die Nebenwirkungen sind bei allen Anwendungsgebieten äußerst gering. Es ist lediglich leichte Gewichtszunahmen und eine leichte Stimmungsaufhellung festzustellen.

Therapie mit Cannabis Zwar ist der Anbau von Cannabis in Deutschland verboten, doch bei medizinischer Notwendigkeit kann man Cannabisprodukte legal erwerben. Hierfür benötigt man lediglich eine Ausnahmeerlaubnis, ausgestellt von der Opiumstelle des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Der betreuende Arzt muss die Behandlung für notwendig halten. Ein Beispiel für ein legales und hoch wirksames Medikament ist Sativex. Dieses medizinische Spray auf Basis von Canabis ist bei multipler Sklerose wirksam. Zum Erwerb benötigt man keinen Antrag bei der Opiumstelle, denn es ist das einzige in Deutschland zugelassene Cannabismedikament. Man verschreibt es gegen Spasmen bei multipler Sklerose und es wird von den Krankenkassen übernommen.

Unabhängig von Gedanken an Sucht und Abhängigkeit kann man die Wirkstoffe der Hanfpflanze bei etlichen schweren Erkrankungen erfolgreich anwenden. Stets werden neue Hanfsamen für medizinische Zwecke gezüchtet. Auch bei uns erhalten Sie robuste und ertragreiche Sorten in großer Auswahl. Wir führen eine Reihe von Hanfsamen, die vom betreffenden Hersteller als medizinisch wirksam gekennzeichnet wurden. Ihr Anwendungsspektrum ist enorm. Sie helfen bei Schmerzen, Appetitlosigkeit, Erbrechen und Übelkeit, Asthma und Epilepsie, bei Entzündungen, Neurodermitis und vielen anderen Erkrankungen. Der THC-Gehalt liegt in der Regel zwischen 15 und 23 Prozent wobei ausschlagebend für den Medizinischen Anwender der CBD Gehalt ist.

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