Zusammengestellt von Harry Günther

27.08.2010 – Das Elektroauto fordert leichte Materialien, um die Reichweite zu verbessern und tatsächlich ökologischen Ansprüchen zu genügen. Ein kanadisches Industriekonsortium versucht dem mit seinem Projekt “Kestrel” zu entsprechen. Hier handelt es sich um einen Verbundstoff aus Hanffasern der so stabil ist wie Fiberglas, aber wesentlich leichter. Dabei werden Hanf und Kunststoff verschmolzen.

Interessant ist hier, dass der anfallende Energieaufwand weiter unter dem liegt, der für die Produktion herkömmlicher Autoteile anfällt. Das neue Material erreiche die Stabilität von Fiberglas, ist aber sowohl leichter als auch preisgünstiger herzustellen.

Das neue Verbundmaterial soll Metallteile bis auf die Rahmenstruktur ersetzen. Es ist aber nicht einfach nur als Ersatz zu sehen. Die Fahrzeuge mit dem neuen Werkstoff erfordern eine unterschiedliche Konstruktion. Die wirkliche Einsparung liegt in der Herstellung.

Vorgestellt wird das Konzept des ökologischen Fahrzeugs zur Elektromobilitäts-Messe EV 2010 VE in Vancouver. Ein Kestrel-Viersitzer ist als erster Prototyp ist für dieses Jahr eingeplant. Fünf weitere Modelle sollen folgen, darunter ein Minibus und ein Transporter.

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