In einem stillgelegten Schweinestall in Altendorf SZ haben die Kantonspolizei Schwyz und das Verhöramt des Kantons Schwyz im August eine Hanf-Indooranlage und 626 Hanfplanzen sichergestellt.

Wie die Schwyzer Kantonspolizei am Donnerstag mitteilte, wurde gegen die zwei Betreiber der Indooranlage sowie gegen den Besitzer des Schweinestalls ein Strafverfahren eröffnet. Die Infrastruktur und die Hanfpflanzen seien in der Zwischenzeit vernichtet worden, heisst es in der Mitteilung weiter.

Die beiden Schweizer, ein 43- und ein 46-Jähriger, werden beschuldigt, seit Ende 2002 diese Hanf-Indooranlage betrieben zu haben. Seit Februar 2004 soll der 46-Jährige die Anlage alleine geführt und insgesamt über 100 kg Marihuana produziert haben.

Das Betäubungsmittel wurde einerseits zum Eigenkonsum, andererseits aber auch für den Handel erzeugt. Verkauft haben sollen die Beschuldigten das Marihuana vorwiegend in den Kantonen Schwyz, Zürich und Bern.

Vor den Strafbehörden verantworten müssen wird sich auch der 27-jährige Vermieter des Schweinestalls. Und zwar wegen Gehilfenschaft. Er soll gewusst haben, wofür der Stall benötigt wurde.

 

 

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