Cannabis Fermentierung

Bei der Cannabis Fermentierung  geht es darum, dass das Chlorophyll mit Hilfe von Mirkroorganismen aus den Pflanzen abgebaut und die nicht psychoaktive THC-Säure wird in psychoaktive umgewandelt. Der Hanf wird dadurch milder und kratzt weniger. Eine gute Fermentierung bedeutet eine enorme geschmackliche Verbesserung.  Erstklassige Strains inklusive das enthaltene THC wird durch die Fermentierung hochgradig verbessert (Veredelt) und die Wrkung wird um ein vielfaches intensiver.


Was ist zu beachten?

Das Essenzielle bei der Fermentation ist eine genau und gründliche, ja, penible Vorgehensweise um eine möglichst Keimfreie Umgebung für unsere Blüten zu schaffen. Gerade bei der Schimmelkontrolle wenn die Behältnisse mit unserem Glückskraut geöffnet werden. Weiteres sind die Öffnungsintervalle   ausschlaggebend für eine erfolgreiche Fermentierung. “Keine Bock mehr, mach ich morgen…” ist nicht, Zielführend für unsere Jahresernte, denn unser gemeinsamer Feind hat einen Namen: Schimmel! Und der macht bekanntlich niemals Pause!

 

Grundsätzliche Vorgehensweise
Die Pflanzen werden am Trocknen gehindert. Sie sollen für möglichst lange Zeit in einem leicht feuchten Zustand verbleiben und warm gelagert werden.
Dazu werden sie eingewickelt oder in ein Gefäß verpackt. So feucht und warm verwandelt sich das Chlorophyll (Blattgrün). Etwa einmal täglich werden die Pflanzen eine Weile zum Trocknen ausgelegt, damit sie nicht schimmeln. Falls es dennoch zu Schimmel kommt, muss man die Pflanzen sofort trocknen,
damit nicht die ganze Pflanze verschimmelt. Komplett verschimmelte Pflanzen sollten weggeschmissen werden :-(!
Die Pflanzen werden vom Fermentieren leicht grau. Wenn dies der Fall ist, können sie ganz getrocknet werden. Die große Kunst beim Fermentieren, ist es, immer den richtigen Moment zum  Trocknen und wieder einpacken zu erwischen. Zu lange eingepackt schimmeln sie und zu lange ausgelegt trocknen sie vorzeitig.
Tägliche Aufmerksamkeit ist unerlässlich!!!

 


Fermentieren mit Zeitung
Bei dieser Fermentierungsart werden die Pflanzen eng zusammengepackt und mit zwei Lagen Zeitung umwickelt. Täglich auswickeln und ca. 1 Stunde trocknen lassen.

Gefahr: vorzeitiges trocknen

 


Fermentieren in der Plastikbox oder Glas

Hier werden die Pflanzen dicht gedrängt in eine Tupperwaredose oder in eine Einmachglas gepackt, letzteres ist sicherlich die Keimfreiste umgebung für unser vorhaben. Täglich ausbreiten und ca. 1-2 Stunden trocknen.

Gefahr: Schimmelbildung

 

Danke für den Tollen Betrag an unseren Gastautor Michael Schatz.

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