Bereits in der Studie im Jahre 1999 “Auswirkungen des Cannabiskonsums” schreiben die Autoren Dieter Kleiber und Karl-Artur Kovar:

“Ein wichtiges Argument in der Diskussion um Cannabis ist seine mögliche ‘Schrittmacherfunktion’ für den Einstieg in den Konsum von illegalen

Drogen

Harte Drogen wie Heroin Kokain etc:

Drogen bzw. den Umstieg auf härtere Substanzen. Diese These muss nach Analyse der vorliegenden Studien zurückgewiesen werden.”

Dennoch wird immer wieder darauf verwiesen, dass ein sehr hoher Prozentsatz des aktuellen Heroinabhängigen früher Marihuana konsumiert habe. Im Gegensatz ist der anteil der Hanfkonsumenten, die auf härtere Drogen wie etwa Heroin umsteigen mit zwei bis fünf Prozent eher gering.

Sowohl das Deutsche Bundesverfassungsgericht als auch ein Bericht des US-amerikanischen “Institute of Medicine” kamen zu dem Schluss, dass es sich bei Hanf um keine Einstiegsdroge handelt. In den USA herrsche ein Verhältnis von Hanfkonsumenten zu Abhängigen harter Drogen von etwa 100:1.

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