Die einstige Cannabis Legalisierung in Colorado hat dem Bundesstaat horrende Steuereinnahmen beschert. Bei der Gesetzgebung zur Legalisierung wurde unteranderem auch beschlossen, mit den Einnahmen aus den Steuern Schulen mit zu finanzieren. Seit der Cannabis Legalisierung  im Jahr 2014 hat der Bundesstaat Colorado mehr als 500 Mio. USD an zusätzlichen Steuern eingenommen. Vor allem die Einnahmen von dem Verkauf an Freizeit Cannabiskonsumenten waren erheblich. Die Schulen des Bundesstaates freut es, erhalten diese doch einen nicht unerheblichen Anteil aus den generierten Steuereinnahmen.

 

Laut einem Bericht von der Plattform Leafly.com wurden bis Juli 2017 knapp 118 Mio. USD in den Bau und Sanierung von Schulen investieren. Weitere 5,7 Mio. USD wurden in einen öffentlichen Schulfonds eingezahlt. Jetzt wurde bekannt, dass weitere 9,2 Mio. USD in ein Programm für Gesundheit in den Schulen investiert werden sollen. Diese Mittel sollen einerseits der Vorbeugung von Cannabiskonsum durch Minderjährige dienen. Es wird unteranderem auch erwartet, dass es zu einer deutlichen Entlastung für Schulkrankenschwestern des Bundesstaates kommt. Derzeit sind etwa 630 Krankenschwestern in Colorado angestellt, die sich um bis zu 6.000 Schüler kümmern müssen.

 

Die US-Regierung empfiehlt derweil nur 750 Schüler je Krankenschwester. Mit den Steuermitteln dürfte die Zahl der verfügbaren Krankenschwestern gesteigert werden und so die Betreuung wesentlich verbessert werden. Der Bundesstaat kommt damit auch seinen Kritikern zuvor, die eine unzureichende finanzielle Unterstützung der Schulen sahen.

 

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