Vor etwa 2 Jahren eröffnete der erste CBD Shop in der Schweiz, nun erobern die leganen CBD-Erzeugnisse ganz Europa. Das legale Cannabis kann mittlerweile in etlichen Hanfshops stationär oder in Onlineshops, wie Rakuten.de, Amazon, Ebay erworben werden. Den Händlern beschert es Rekordgewinne und die Polizei fällt in Frustration. Was ist CBD eigentlich und wie wirkt es? Die wichtigsten Fragen und Antworten rund um CBD, hier auf einem Blick.

 

 Was ist CBD?

CBD chemische Zusammensetzung

CBD chemische Zusammensetzung

 

Quer durch allen Gesellschaftsschichten, von der Oma bis zum Freizeitkiffer alle wollen das „legale Gras“.

 

Aber, Was ist genau CBD?

CBD ist die kurzform für Cannabidiol, einer von vielen chemischen Wirkstoffen aus der Klasse der Cannabinoide. CBD und THC sind vom Aufbau ähnlich und bestehen aus der gleiche chemische Formel. Geruch und Ausehen sind gleich und kaum unterscheidbar.

Durch die geringen Abweichungen der molekularen Struktur, ist CBD nicht psychotropisch, daher hat es keine Wirkung auf das zentrale Nervenssystem. CBD löst somit keinen Rauschzustand aus und beeinflusst weder Auffassung noch Wahrnehmung.

Legal erwerbliche CBD-Blüten oder Hashisch enthalten meist einen CBD-Gehalt von drei bis 20 Prozent und einen Rest-THC-Gehalt von 0,2 bis 0,6 Prozent.

Wird man davon high?

Der Konsum von Cannabidiol wirkt Studien zufolge, beruhigend und hilft gegen Krämpfe, Entzündungen, Angst, sowie Übelkeit. Der Rest-THC-Gehalt in legalem Cannabis reicht nicht aus, um einen Rausch auszulösen. Nicht einmal bei übermäßigen Konsum!

 

Wenn es keinen Rausch auslöst, warum sollte man es dann Konsumieren?

Kein Rausch beim Konsum

CBD löst keinen Rausch beim Konsum aus

Die medizinische Wirkung von Cannabidiol ist derzeit noch nicht gesichert. Dennoch sind immer mehr Wissenschaftler und Ärzte davon überzeugt, dass das legale Cannabis für die Medizin äußert Nützlich sein kann und bei viele Krankheiten Verwendung finden könnte.

Zur Debatte stehen diverse therapeutische Eigenschaften zur behandlung bei Epilepsie, Angststörungen, Schlafstörungen, Übelkeit, Psychose, Depression und sogar Krebs.

In Österreich, Deutschland und der Schweiz dürfen aus gesetzlichen Gründen keine spezifischen Heilversprechen abgegeben werden – CBD-Gras oder Haschisch werden als Aromaprodukte angeboten und meist wird sogar die Verwendung oder Konsum untersagt. Verkäufer und Produzenten distanzieren sich ausdrücklich von der heilenden Wirkung und bitten die Konsumenten ihre eigenen Erfahrungen zu machen.

Ärztinnen und Ärzte in der Schweiz verschreiben Patienten bei mittelschwerer bis schwerer Spastizität, Multipler Sklerose (MS) immer heufiger CBD. Dafür müssen die Mediziner lediglich belegen, dass die Krankheit die Lebensqualität des Patienten schwer beeinträchtigt und keine andere Therapien hilft.

Seit März 2017 können deutsche Krankenkassen die Kosten für Cannabis beziehungsweise Cannabinoid-haltige Arznei übernehmen. Das neue Gesetz namens “Cannabis als Medizin“ macht es möglich, dass Ärzte Cannabisextrakte und -blüten auf Rezept verschreiben dürfen. Zuvor war dies nur durch Ausnahmeregelungen möglich und die Kosten wurden, selbst bei schwerwiegenden Erkrankungen, nicht von der Kassen übernommen.

Ähnlich ist es auch in Österreich , zurzeit werden fünf offiziell genehmigte, rezeptpflichtige Cannabis Präparate von den Kassen übernommen, allerdings kein CBD-Gras.

 

Wie gefährlich ist CBD?

Bis zum jetzigen Zeitpunkt gibt es keine Hinweise darauf, dass Cannabidiol in irgendeiner Weise gefährlich sein kann.

Über potentielle Gefahren gibt es noch aktuell zu wenig Informationen, fakt ist allerdings, dass Rauchen aufgrund der Verbrennung immer Gesundheitsschädlich ist.

Sind CBD-Blüten wirklich legal?

Auf Grund der Tatsache, dass CBD ein nicht-berauschender Wirkstoff ist, unterliegt es Europaweit nicht dem Betäubungsmittelgesetz und ist legal erhältlich. Allerdings gilt das nur bedingt, in Deutschland sind nur Cannabis-Pollinate und Blüten unter einem THC-Gehalt von weniger als 0,2 Prozen legal. In Österreich darf das THC (Tetrahydrocannabinol) bis zu 0,3 Prozen aufweisen.

 

 Was passiert bei Polizeikontrollen?

Polizeikontrollen

 

Theoretisch nichts, da das Gras legal ist. Das Problem ist, dass man mit blossem Auge nicht unterscheiden kann, ob es sich um legales oder illegales Cannabis handelt.

Wird man allerding von der Polizei kontrolliert, wird kein Unterschied gemacht, die kontroller verläuft als wie beim illegalen Gras. Das Cannabis wird beschlagnahmt und analysiert. Liegt der THC-Gehalt unter dem gesetzlichen Grenzwert, passiert dem Konsumenten in der Regel nichts.

 

Wo kann man CBD kaufen?

Wer älter als 18 Jahre alt ist, kann in verschiedenen Hanfshops oder Onlineshops diverse Cannabidiol-Produkte wie Öle, Kapseln oder Blüten kaufen. Worauf allerdings immer geachtet werden muss ist, dass der gesetzlich vorgegeben THC-Wert seines Landes nicht überschritten wird!

 

Wo wird CBD produziert?

Cannabis Produzent

Haupt Produktionsland ist die Schweiz, jedoch durch den rasant ansteigenden Trend beteiligen sich auch Länder wie Österreich und Italien an den Legalen Hanfanbau. Der Markt ist neu und die Nachfrage riesig.

Der Konsum legal oder illegal?

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