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Hier erfahrt ihr alles rund um das Thema Hanf

Kategorie: Aktuell (Seite 2 von 25)

Zitat

Univ. Prof. Dr. Eckhard Beubler

»Es wäre wünschenswert, dass sich die Politik in Sachen Substitutionstherapie ausschließlich an wissenschaftliche Kriterien und Fakten hielte.

Vorurteile sind kontraproduktiv und kosten Menschenleben.«

Dr. Karl Nemec, niedergelassener Arzt in Tirol und Delegierter der Ärztekammer Tirol

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Freies Kiffen in Mexiko

Mexiko-Stadt – In Mexiko ist der Besitz kleiner Mengen von Drogen zum persönlichen Bedarf nicht mehr strafbar. Die Obergrenze liegt etwa bei Marihuana nun bei fünf Gramm, was etwa zwei bis drei Joints entspricht. Wer von der Polizei damit erwischt wird, hat die ersten beiden Male keine Konsequenzen zu befürchten, beim dritten Mal muss er zum Entzug. Präsident Felipe Calderãn hatte lange mit der Unterzeichnung gezögert. Letztlich setzten sich die Befürworter durch, was daran liegt, dass Mexikos Gefängnisse überfüllt sind und die überforderte Polizei sich auf die Verfolgung von schwerkriminellen Dealern konzentrieren soll. AP

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Mobiler Drogentester arbeitet mit Nanopartikeln

Magnetische Partikel heften sich an Drogenmoleküle

Amsterdam/Wien – Die Forschungsabteilung des niederländischen Elektronikkonzerns Philips arbeitet an einem Gerät, das die Arbeit der Polizei im Kampf gegen Drogenkonsum revolutionieren soll. Mithilfe von magnetischen Nanopartikeln, die sich in Speichelproben an die populären Drogen Kokain, Heroin, Cannabis sowie Amphetamine und Methamphetamin heften, sollen in Zukunft präzise Drogentests direkt auf der Straße – etwa bei Verkehrskontrollen – durchgeführt werden können, berichtet “Technology Review”. Binnen 90 Sekunden könne der handliche Apparat, der noch in diesem Jahr in Europa vorgestellt werden soll, selbst Drogenkonzentrationen im Milliardstelbereich feststellen.

Funktionsweise

Für den Test wird eine Speichelprobe benötigt. Diese wird in einer Einwegkartusche in das Analysegerät geschoben. In der Messkammer befinden sich magnetische Nanopartikel, denen die Eigenschaft verliehen wurde, sich an die Moleküle bestimmter Substanzen zu heften (Liganden) – in diesem Fall an die Drogen, auf die getestet wird. Dabei wird der Nanopartikel-Speichel-Mix in der Messkammer mithilfe eines Elektromagneten beschleunigt und in Richtung Sensor gelenkt. Finden die Partikel Drogenspuren im Speichel, heften sie sich an diese. Finden sie keine, heften sie sich an zuvor mit Drogenmolekülen behandelt Bereiche am Rand des Sensors.

Die Auswertung wird auf optischer Basis durchgeführt: Während der Analysephase wird ein Lichtstrahl zum Sensor geschickt. Dieser trifft auf die magnetischen Nanopartikel, die sich an die Drogen geheftet haben. Dadurch wird die Intensität des reflektierten Lichts geändert und somit die Konzentration der Droge festgestellt. In der Praxis folgt ein Tester einfach den Instruktionen des Geräts und erhält das Ergebnis des Auswertungsverfahrens am Display.

Einschätzung

“Das Gerät scheint sehr interessant zu sein. Ideal wäre es, wenn das Gerät geeicht wäre und ähnlich aktuellen Alkoholtestgeräten verbindliche, rechtskräftige Aussagen trifft”, erklärte Otmar Bruckner, stellvertretender Leiter der Verkehrsabteilung im österreichischen Innenministerium, auf Anfrage. Zwar habe man auch bisher schon mobile Drogen-Vortests erprobt, diese hätten sich jedoch allesamt als unzuverlässig erwiesen. Sie lieferten häufig falsche Positiv- oder Negativaussagen und deckten zudem nicht das ganze Spektrum verbreiteter Drogen ab.

Vor dem Einsatz der Philips-Geräte auf österreichischen Straßen müsse man aber auch noch die Rechtslage klären. “Speichelproben zu nehmen wäre ein Eingriff in die persönliche Freiheit”, so der Fachmann.

Quelle: http://derstandard.at/1246543928923/Mobiler-Drogentester-arbeitet-mit-Nanopartikeln

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Polizei erntet Cannabis-Pflanzen

Bei der Suche nach einem an einem Unfall beteiligten Kampfhund ist die Polizei in Rehlingen-Siersburg auf eine kleine Cannabispflanzung gestoßen und hat die Pflanzen geerntet, um weitere Straftaten zu verhindern.

Laut Polizei meldete ein Autofahrer, dass ihm ein Kampfhund ins Auto gelaufen sei. Die Ermittlungen der Beamten führten dann zu einem Pärchen aus Rehlingen-Siersburg, dem der gesuchte Kampfhund gehörte, und in dessen Hinterhof acht größere Cannabispflanzen in Töpfen standen. Ob die Pflanzen tatsächlich einem Freund des Pärchens gehören, wie von diesem behauptet, müssen die weiteren Ermittlungen ergeben. Es wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet. Die Pflanzen werden vernichtet. red

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Nachbar befürchtet „Agrarwüste“ durch intensiven Maisanbau

 

 

Brügge – Der „exzessive“ Maisanbau für Biogas-Kraftwerke vor seiner Haustür und in anderen Regionen bereitet dem Brügger Rainer Berndt zunehmend Sorgen. Als eine „brutale Monokultur“ bezeichnet der 66-jährige Holzkünstler das, was auf vielen Feldern wächst. Seine Befürchtung: Die nachfolgenden Generationen würden die Folgen vor allem beim Lebensmittel Wasser mittelfristig deutlich zu spüren bekommen. „Die Belastung mit Nitrat durch die Ausbeutung und Düngung der Böden wird deutlich zunehmen“, befürchtet er. Der Gemeinschaftsbrunnen in seinem Umfeld wurde vor zehn Jahren wegen zu hoher Nitratbelastung dichtgemacht.

  Dennoch will Berndt, der seit 34 Jahren im Schmalsteder Weg wohnt, nicht anklagen, sondern „zum Nachdenken anregen“. Er suche den Dialog mit allen Beteiligten und auch Mitstreiter, die ihn dabei unterstützten. „Vielleicht gründe ich eine Interessengemeinschaft oder Bürgerinitiative, um politisch mit dem Anliegen Gehör zu finden.“ Aus seiner Sicht stimmen die Wirtschaftlichkeit (nur durch die Subvention) und das Wärmekonzept („Wo bleibt die Wärme im Sommer?“) nicht. Viele Böden eigneten sich aus seiner Sicht gar nicht für Maisanbau. „Aber die finanziell abhängigen Landwirte machen mit.“


Viele Böden hätten „gar keine Seele“ mehr; sprich, sie können den angebauten Pflanzen nicht mehr das geben, was die Menschen bräuchten. Folge: „Nicht umsonst gibt es Nahrungsmittelergänzungsmittel.“ Berndt befürchtet, dass sich die ganze Problematik durch Aufgabe vieler Milchbauern und kleinerer Höfe noch verstärken und man noch mehr „Agrarwüsten“ bekommen werde. Aus seiner Sicht würde sich Hanf deutlich besser für den Anbau und die Umwandlung in Energie eignen. „Hanf ist aber wegen der Droge in Verruf“, schränkt er gleich ein.

Von einer Monokultur sei man in Schleswig-Holstein noch meilenweit entfernt, machte Torsten Teegen, Vorsitzender des Bezirksbauernverbands, deutllich. Man sollte die Sorgen in der Bevölkerung aber ernst nehmen, auch in der Bauernschaft gebe es ein unterschiedliches Meinungsbild zu Biogas und Maisanbau. Teegen zum Vorwurf der Überdüngung: „Wir leben von unserem Boden, es wäre doch fatal, wenn wir uns die eigene Lebensgrundlage wegnehmen.“ Aus seiner Sicht wird es auch zukünftig keine Monokultur geben, weil neuere Anlagen mit einem Mix aus Pflanzen gefahren werden können.

Das bestätigten auch die Betreiber der Brügger Anlage, Gerd Stoltenberg und VBB-Geschäftsführer Frank Günther. Ihren Angaben zufolge liefen Erprobungsreihen mit Zuckerrüben, Sonnenblumen, Hirse und Grünroggen. Stoltenberg bestätigte aber, dass die Anbaufläche für Mais in den letzten Jahren von ursprünglich 100000 auf 140000 Hektar gestiegen sei. Seines Wissens gibt es in der Region keine Landwirte, die nur Mais anbauen. „Als Landwirt ist man verpflichtet, drei Früchte anzubauen, sonst braucht man eine Sondergenehmigung.“ Für Günther ist wichtig, dass es bei der Erzeugung regenerativer Energie eine vernünftige Durchmischung mit Sonne, Wind und Biomasse gebe. Und bei Letzterer müsse man darauf achten, dass die Wärme optimal ausgenutzt wird.

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