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Hier erfahrt ihr alles rund um das Thema Hanf

Kategorie: Medizin (Seite 2 von 18)

Wie Gras für Medizinische Zwecke Angewandt wird.

Cannalope Haze GrasGras oder Haschisch Inhalation

Hanf kann als Zigarette vermischt mit Tabak oder pur oder im Vaporisator pur geraucht werden. Dabei wird, was sehr wichtig für den therapeutischen Nutzen ist, das Gras vor der Aufnahme einmal auf mehr als 100 Grad erhitzt. Dabei wird das THC, das im Haschisch oder Gras zu 50 – 95 % als pharmakologisch inaktive Carboxylsäure vorkommt, durch Abspaltung von CO2 in das wirksame Phenol umgewandelt. Nach dem Inhalieren tritt die Wirkung nach 2 bis 10 Minuten ein und hält meist 2 bis 3 Stunden an. Die Wirkung kann beim Rauchen besser dosiert werden als bei der oralen Einnahme. Der Nachteil des Rauchens ist die Schädigung der Atemwege durch die dabei entstehenden Verbrennungsprodukte. Diese Schädigungen können durch Verwendung eines Vaporisator gemindert werden. Die beim Rauchen geringste Belastung der Lunge ergibt sich bei der Verwendung von möglichst THC-reichem Gras, das in speziellen Pfeifen pur geraucht wird.

 

 

 

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Kanada – Cannabis Eigenanbau ab jetzt legal.

Es herrscht große Enttäuschung unter den kanadischen Apothekern.

Medizinalhanf
Die kanadische Gesundheitsministerin Jane Philpott hat früher als erwartet einer Gesetzesnovelle zugestimmt, in der es um eine neu Regulierung für die medizinische Verwendung von Cannabis geht. Bis dato konnten Patienten über diverse Versandhandel das medizinische Heilmittel Cannabis beziehen. Jetzt allerdings wurde der Eigenanbau für den medizinischen Gebrauch legalisiert.

2013 ebnet die damals konservative Regierung den Weg das überarbeitete staatliche Programm zur medizinischen Marihuanaversorgung MMPR (Marihuana for Medical Purposes Regulations). Demnach sollten Cannabispatienten Ihr benötigtes Heilmittel nur noch von 34 lizenzierten Herstellern erwerben dürfen.

Unter der jetzigen Führung des liberalen Premierministers Justin Trudeau kündigt das Gesundheitsministerium an, dass zukünftig der Anbau einer noch unbestimmten Cannabis Menge für den Eigenbedarf erlaubt werde. Die neue Novelle heißt „Access to Cannabis for Medical Purposes Regulations“ kurz (ACMPR). Unteranderem würde es dem Patienten frei stehen, eine Person zu bestimmen, dass die Kultivierung der Cannabispflanzen übernimmt. Das Ministerium für Gesundheit erklärt, dass auch weiterhin das Medikament von den autorisierten Herstellern zu beziehen sei.

Der Eigenanbau ist erst nach Registrierung bei dem staatlichen Gesundheitsdienst Health Canada notwendig, sowie eine ärztliche Genehmigung. Unterdes Betont die Regierung, dass den Compassion Clubs der Anbau für medizinische Zwecke weiter Verboten bleibt.

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Cannabis Eigenanbau bereits mitte September für Patienten legal

Bald für Patienten Cannabisanbau Legal

Bald für Patienten Cannabisanbau Legal

Im April dieses Jahres erhielt ein Schmerzpatient in letzter Instanz Recht und darf ab jetzt Cannabis Eigenanbau als Medikament betreiben. Aufgrund dieses Urteils nahm die Zahl der Anträge enorm zu, pro Monat erhält das Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte ein gutes Dutzend. Der Anwalt des Patienten, der mit großer Wahrscheinlichkeit der erste legal Anbauer für medizinische Zwecke in DE ist, erwartet die Genehmigung in nächster Zeit.

Laut Anwalt rechnet man „spätestens Anfang September“ mit der Genehmigung des BfArM.

Zuvor versuchte die Arzneimittelbehörde mit aller Macht und mehreren Instanzen, dem Patienten die Genehmigung zu versagen, in letzter Instanz schrieb das Bundesgericht vor, dass es keine Ermessensspielraum gibt: Dadurch die gesetzliche Krankenversicherung die Kosten für Cannabis nicht übernimmt und dem Patienten die notwendigen Mitteln fehlen, um sich das Cannabismedikament in der Apotheke zu kaufen, müsse ihm der Anbau schlichtweg erlaubt werden.

Einem weiteren Patienten könnt eventuell in den nächsten Monaten mit der privaten Cannabiszucht anfangen dürfen. Aktuell werden noch etliche Details geklärt, wie Sicherung gegenüber Dritten und die Pflanzen beziehungsweise Sortenwahl sowie Verwahrung. Der Patient wird seinen Fußboden nicht entfernen müssen. Die Behörde bemängelte zuvor, dass der Patient keinen angemessen Betonboden habe. Die Behörde vermute wohl, dass Cannabisdiebe zu einfach an das begehrte Diebesgut heran kommen würden.

BfArM wird in den letzten Monaten mit vielen Anträgen überflutet

Nach der wegweisenden Entscheidung des Gerichtes, gingen bei der Behörde zwischen Mitte März und Ende April ungefähr 130 neue Anträge ein.

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Inhaltsstoffe von Medizinischen Hanf-

Die wohl wichtigsten medizinischen Inhaltsstoffe des Hanfs sind die Cannabinoide. Davon sind heute mehr als 60 bekannt.
Weitere Bestandteile sind: Alkaloide, Eiweiße, Zucker, Fettsäuren, ätherische Öle, Pigmente usw..
Das wichtigste Cannabinoid ist das Delta-9-Tetrahydrocannabinol. Es ist ein Halluzinogen und der bedeutendste medizinische Inhaltsstoff. Ihm werden die muskelentspannenden, appetitmachenden, brechreizunterbindenden, augeninnendrucksenkenden, schmerzhemmenden und beruhigenden Eigenschaften zugeschrieben.

Weitere nichtpsychoaktive Cannabinoide und ihre Wirkungen:

Cannabidiol
Schmerzhemmend, muskelentspannend und antiepileptisch

Cannabinol
antiepileptisch, augeninnendrucksenkend

Cannabigerol
beruhigend, augeninnendrucksenkend

Cannabichromen
schmerzhemend und beruhigend

Richtig gelagert, behält Hanf oder sein Derivat Haschisch jahrelang seine Wirkung. Die Cannabinoide sind licht- und themperaturempfindlich und sollten daher dunkel und kühl aufbewahrt werden. Luftdichte Verpackungen hemmen den Zerfallsprozeß. Zubereitungen unter großer Hitzezufuhr und eine lange Lagerung in Kunststoffgefäßen sollte vermieden werden. Die Cannabinoide neigen dazu, mit Plastik oder Gummi eine Verbindung einzugehen.

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Cannabis Studie Beweist dass CBD gegen SAS (soziale Angststörung) hilft!

Eine kleine klinische Studie wurde an der Klinik für Psychiatrie der Universität von Sao Paulo (Brasilien) mit 10 Patienten, die an einer generalisierten sozialen Angststörung litten, durchgeführt. In der ersten Sitzung erhielten die Teilnehmer eine orale Dosis Cannabidiol (CBD) (400 mg) oder ein Placebo, in einem doppelblinden Design. In der zweiten Sitzung erhielten sie auf die gleiche Art und Weise das andere Präparat, das sie nicht in der ersten Sitzung erhalten hatten. Während jeder Sitzung wurde die regionale Hirndurchblutung in Ruhe mittels einer etablierten Methodik gemessen (Single-Fotonen-Emissions- Computertomografie, SPECT).

Verglichen mit dem Placebo war CBD mit einer signifikant verringerten subjektiven angst assoziiert. CBD verursachte auch Veränderungen des regionalen zerebralen Blutflusses. Die Forscher folgerten, dass “diese Ergebnisse nahe legen, dass CBD die Angst bei der SAS (soziale Angststörung) reduziert, und dass dies mit Wirkungen auf die Aktivität in limbischen und paralimbischen Hirnregionen einher geht.”

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