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Hier erfahrt ihr alles rund um das Thema Hanf

Kategorie: Hanf in der Industrie (Seite 1 von 8)

Sonnenbrille aus Hanf in Ray Ban-Design

Diese Cannabis Sonnenbrille sieht nicht nur gut aus, sie ist auch gut für die Umwelt. Denn anstelle von Plastik haben die Designer von hemp den Rahmen der Brille aus Hanf und Flachs entwickelt.

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Lizenzen für die Einfuhr von Hanf aus Drittstaaten

Stand: 24.01.2011

ZERTIFIZIERTES QUALITÄTSMANAGEMENT-SYSTEM NACH ISO 9001
ZERTIFIZIERTES INFORMATIONSSICHERHEITS-MANAGEMENTSYSTEM NACH ISO 27001

1.    Allgemeines

Lizenzen sind auf Grund der gesetzlichen Bestimmungen der Europäischen Union (EU) für
Einfuhren und Ausfuhren von bestimmten Erzeugnissen der einzelnen Sektoren der
gemeinsame Marktorganisation von bzw. nach Drittländern, mit Ausnahme von eventuellen
Freimengen, erforderlich. Dieses System liefert, für sensible Produkte, der Europäischen
Kommission kurzfristig die Daten der Warenbewegungen zwischen der EU und Drittländern
und dient weiteres der Verwaltung des Ausfuhrerstattungsbudgets bzw. von
Importkontingenten. Die Erstattung stellt die Differenz zwischen EU- und Weltmarktpreis dar
und wird dem Ausführer bezahlt, damit die Ware international wettbewerbsfähig bleibt.
Ein- bzw. Ausführer, die in der EU ansässig sind, können ab dem 1. Februar 2010 Anträge
für Import- bzw. Export- Lizenzen über die Internetapplikation eLizenzantrag stellen. Nähere
Informationen diesbezüglich entnehmen Sie dem Merkblatt „eLizenzantrag“.
In Ausnahmefällen kann weiterhin auch anhand der bei der Agrarmarkt Austria (AMA)
aufgelegten Formblätter (AGRIM bzw. AGREX) ein Antrag eingereicht werden.
Mit dem Antrag muss gleichzeitig die Hinterlegung einer entsprechenden Sicherheit erfolgen.
Grundsätzlich werden – ausgenommen Produkte mit einer sogenannten Liegefrist –
ordnungsgemäß gestellte Anträge, welche bis 13 Uhr bei der AMA einlangen, am selben Tag
ausgestellt.

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Gewinner der Hanfindustrie

Neben der Agrarwirtschaft profitieren noch viele andere Unternehmen, die mit Hanf arbeiten, von der steigenden Beliebtheit des Hanfs.


China:
In China erfreut sich der Hanf als Industrieprodukt immer größerer Beliebtheit. Es wird von großen Zuwachsraten bei der chinesischen Hanfindustrie berichtet. Hanfsamen und –öl mit ihren mehrfach ungesättigten Fettsäuren sowie die Hanfproteine, die vor allem  als Kraftnahrung für Sportler dienen, finden Absatz in der Lebensmittelindustrie. Auch Hanffasern, die in der Automobil- und Papierindustrie Anwendung finden, aber auch als Verstärkung von Kunststoffen für Fensterrahmen und Bodenbeläge im Innen- und Außenbereich benutzt werden, kommen immer häufiger zum Einsatz. 

Nordamerika:
In Nordamerika werden die Hanfsamen vor allem für die Lebensmittelindustrie angebaut. 2006 wurden ca. 20.000 Hektar Hanf gesät. Aber auch die Spanplattenindustrie beschäftigt sich immer mehr mit dem Thema Hanf. Da der Rohstoff Holz immer weniger wird, wird über den Hanf als Rohstoff nachgedacht.

Europa:
Momentan werden in Europa etwa nur 16000 Hektar Hanf im Jahr angebaut. Doch auch große Konzerne zeigen immer mehr Interesse am Rohstoff Hanf. Beispiele dafür wären IKEA, Volvo und Saab, die über eine Produktion mit Hanffasern und -schäben nachdenken.
Dieser Konzerne könnten in der Zukunft neben den Hanffarmern sicher zu den Gewinnern der Hanfindustrie werden.

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Hanf-Karosserie – kostengünstig und leicht – ideal für Elektroautos

Zusammengestellt von Harry Günther

27.08.2010 – Das Elektroauto fordert leichte Materialien, um die Reichweite zu verbessern und tatsächlich ökologischen Ansprüchen zu genügen. Ein kanadisches Industriekonsortium versucht dem mit seinem Projekt “Kestrel” zu entsprechen. Hier handelt es sich um einen Verbundstoff aus Hanffasern der so stabil ist wie Fiberglas, aber wesentlich leichter. Dabei werden Hanf und Kunststoff verschmolzen. Weiterlesen

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Von der Pflanze zum Haushaltsprodukt

Es ist unbekannt, wie die Menschen erstmals den Nutzen des Hanfs entdeckten, doch drei Bestandteile der Pflanze kommen dafür in Frage: jemand kostete die Samen und fand sie wohlschmeckend; ein halb verrotteter Hanfstengel lag des Weges und seine Fasern ergaben die reißfestese Seile und Netze oder trockene Hanfpflanzen wurden zum Feuermachen benutzt und der THC-haltige Rauch der Blüten entfaltete seine psychoaktive Wirkung.

Während die Blütenstände mit den Samen als Früchte einfach sehr einfach geerntet werden können – die Samen werden aus dem getrockneten Hanfstroh auf herkömmliche Weise ausgedroschen und danach getrocknet – erfordert die Gewinnung der Faser mehrere Arbeitsschritte. Der Hanfstengel enthält neben seinem holzigen Anteil, den sogenannten Schäben, zwischen 20% und 30% Fasern, die ihn von außen umschließen. Durch das Trocknen und Rösten auf dem Feld löst sich ein Großteil des Pflanzenleims, der Fasern und Holz zusammenhält, was dann eine mechanische Trennung der Fasern ermöglicht. Um den witterungsabhängigen Röste-Prozeß auf dem Feld zu umgehen oder abzukürzen wurde die angetrockneten Hanfbüschel schon seit dem Mittelalter auch einige Tage in Flüssen oder eigens angelegten Becken gewässert – um dann, nach erneutem Trocknen, der sogenannten Breche zugeführt zu werden. Was heute große Brechmaschinen mit Walzwerken erledigen, wurde in vorindsutrieller Zeit mit einer hölzeren Hanfbreche in Handarbeit getan: die Stengel wurden so oft geknickt, bis die hölzernen Schäben herausrieselten. Nach dem Brechen erfolgt ein zweiter Arbeitsgang, das Schwingen, bei dem die Fasern von Holzresten befreit und je nach Verwendungszweck weiter gereinigt und verfeinert wird. Mit der Industrialisierung im 19. Jahrhundert wurden die Prozesse der Hanfernte und Fasergewinnung schrittweise mechanisiert – überall in Europa entstanden Hanffabriken, die den Hanfbauern ihr gestrocknetes Stroh abnahmen und die Weiterverarbeitung übernahmen. Dabei lieferte die in großen Mengen anfallenden Holzteile der Pflanze in der Regel die Energie für die Dampfmaschinen, sodass sich auch hier ein geschlossener Kreislauf ergab. Außer als Energiespender dienen die Hanf-Schäben wegen ihres hohen Zellulosegehalts auch als Papierrohstoff, sowie als Tiereinstreu und als Lieferant von Spanplatten und Dämmstoffen – so findet auch das scheinbar wertloseste Produkt der Pflanze eine vielfältige Verwendung. Die Fasern bilden, je nach Feinheitsgrad und Länge, den Ausgangsstoff für eine Vielfalt von Produkten – am wertvollsten sind die gehechelten und ausgekämmten Langfasern, aus denen Tuche und Leinwandstoffe entstehen, sowie die reisfeßtesten Garne und Seile. Wie Versuche in neuerer Zeit gezeigt haben ist Hanf, was die Zugfestigkeit betrifft, sogar der Glasfaser überlegen, was ihn als Armierung für Beton und Bauteile geeignet macht. Die kürzeren Fasern werden ebenfalls zu Garnen versponnen oder sie dienen als Rohstoff für Dämm- und Isoliermatten.


Autoteil aus Hanffasern.

Zu Beginn des 20 .Jahrhunderts war die Fasergewinnung aus Hanf technologisch ins Hintertreffen geraten – dank einfacherer Technik und Sklavenarbeit hatte Import-Baumwolle Hanf und Flachs als Textilfasern Nr. 1 in Europa abgelöst; aus den erorberten kamen drängten zudem billige exotische Fasern wie Sisal oder Jute auf die angestammten Märkte für technische Hanffasern. Es dauerte bis Anfang der 30er Jahre bis diese technische Lücke geschlossen war; 1938 erschien in der amerikanischen Zeitschrift “Popular Mechanics” der eine “Neue Milliarden Dollar Ernte” versprach, denn endlich “hatte man eine Maschine erfunden, die ein 6000 Jahre altes Problem löst… sodass mit geringem Arbeitsaufwand Hanffasern zur Verwertung verfügbar gemacht werden können.” Doch der Artikel kam zu spät – wenige Monat vorher hatte eine Koalition aus Regierungsbeamten, Chemie-und Papierindustrie und Polizei den “Marihuana Tax Act” durch den Kongreß gebracht, der den Hanfanbau ab 1938 in den USA – und nach dem 2. Weltkrieg auch in der westlichen Welt – nahezu zum Erliegen brachte. Das Zeitalter der Cannabis-Prohibition war angebrochen und verhinderte in den kommenden sechs Jahrzehnten den Anschluß der Nutzpflanze Hanf an das Industriezeitalter. Erst die Wiederentdeckung des Hanfs als nachwachsender Rohstoff in den 90er Jahren machte dieser “tabula rasa” in Forschung und Technik ein Ende.

Quelle hempage.de

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