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Kategorie: Vergangenes

Dass Benjie wirklich lange dabei

Dass Benjie wirklich lange dabei ist, merkt man, wenn man ihn fragt, wie alles angefangen hat:
„Abgesehen von den üblichen Musik-Angeboten in der Schule, habe ich mit 12 so einen Amiga-Spielecomputer bekommen. Dazu gab es eine Kiste mit Programmen, wo auch mehrere Musikprogramme dabei waren. Damit rumzuprobieren hat mir mehr Spaß gemacht, als irgendwelche anderen Spiele zu zocken. Mir wurde dann schnell klar, dass ich auch Gesang dazu brauche, denn ich wollte, dass sich meine Musik so anhört wie die im Radio.“
Benjie, der mit „Ganja Smoka“ 2000 eine der ersten Hymne im deutschen Reggae rausbrachte: „Egal ob Jugendlicher, Skater oder S-Klasse Cruiser, ob Pokalgewinner oder hoffnungsloser Looser, die Menschheit raucht Gras quer durch die Bank, wir sind nicht alle kriminell, und schon gar nicht alle krank.“ (aus Ganja Smoka). 2001 brachte er mit „Das Dickste“ den nächsten Partykracher: “Das Dickste was dein Auge je gesehen hat, Bushment jetzt auch in deiner Stadt, da kriegste fette Raggabeats satt, kein BumBum ….“

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Assassinen

 

Burg Masyaf, Burghof

 

Burg Masyaf, Gesamtansicht

 

Burg Masyaf, Supraporte

Die Assassinen (über den umgangssprachlichen Plural hasch?schiyy?n von arabisch hasch?sch ???? Kräuter, Gräser, Hanf (Cannabis sativa) waren eine legendenumwobene militante ismailitische Sekte des Mittelalters im Orient, die durch Berichte von Kreuzfahrern und später durch Reisende wie Marco Polo in Europa bekannt wurde. Er schildert sie als Sekte, die Haschisch konsumiert und orgiastische Feste feiert und Dolch- und Giftmorde an hochgestellten Persönlichkeiten verübt. Die Zeit ihres Wirkens ist auf die Jahre zwischen 1080 und 1270 einzugrenzen.

Der Name Assassinen geht angeblich auf den Gebrauch von Haschisch durch die Sekte zurück. Dass die Assassinen Haschisch konsumierten, lässt sich nicht nachweisen. Es ist möglich, dass er ein in der damaligen Zeit in Syrien gebräuchlicher herabwürdigender Begriff war oder als allgemeine Bezeichnung für „Entrückte“ stand. Ursprünglich wurden nur die in Syrien ansässigen Angehörigen der Sekte und erst später alle Angehörigen der Religionsgemeinschaft so genannt.

Marco Polo berichtet über Hasan-i Sabbah, dass er junge Männer mit Opium betäubte und dann in eine an die Burg Alamut angeschlossene Gartenanlage brachte. Dort, bei guter Bewirtung und Betreuung durch Frauen, ging es ihnen wie im vom Propheten Mohammed versprochenen Paradies. Schließlich wurden sie wiederum betäubt und zum Burgherrn Sabbah gebracht, der sie zu Fida’i ausbilden ließ. Nur durch ihren heldenhaften Tod, so die Erzählung, sollten sie zurück ins Paradies kommen.

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Marocco, ein Land das riecht und aussieht wie 1001

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Die Technik kappt das Seilerhandwerk

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Ausgangsmaterial für die Seile war Hanf. In der knappen Nachkriegszeit verarbeitete Schönle Hanf, den Bauern in der Gegend anbauten und im Tauschhandel brachten. Später ließ er sich von Händlern Material in besserer Qualität liefern. “Der beste Hanf war der italienische aus Neapel und Bologna”, erinnert sich der rüstige 95-Jährige. In großen Zentnerballen wur-de das Rohmaterial angeliefert. Vor der Verarbeitung mussten die Fasern erst zu dünnen Fäden gesponnen werden.

Der Bedarf an Schönles Seilen war damals groß. Viele landwirtschaftliche Betriebe in der Gegend brauchten Zugstricke für ihre Wagen und um ihre Tiere anzubinden. Ein weiterer Erwerbszweig waren Glockenseile für Kirchen. “Wir waren damals in jedem Glockenstuhl in der Gegend”, sagt Schönle.

Mehr und mehr erlebte er im Lauf der Jahre die Technisierung. “Mit der Zeit habe ich mich von Handarbeit auf Maschinen umgestellt”, berichtet er. Zwar ging die Arbeit dadurch schneller vonstatten, aber die Technik war gleichzeitig sein ärgster Gegner: Durch die zunehmende Motorisierung sank die Nachfrage nach Hanfseilen stetig. “Irgendwann hatten die Bauern Bulldogs und brauchten keine Zugstricke mehr. Auch die Kirchenglocken hat man immer öfter elektrisch geläutet. Alle paar Jahre kam eine neue Technik, die uns etwas weggenommen hat.”

Um seine Waren besser an den Mann bringen zu können, fuhr Schönle, bepackt mit selbst gefertigten Seilen, Peitschen und Netzen, als Händler umher. “Ich bin im ganzen Oberamtsgebiet herumgereist”, sagt er. Hauptabnehmer blieben nach wie vor die Bauern in der Gegend. Den Niedergang seines Gewerbes konnte Schönle aber nicht aufhalten: Im Jahr 1979 musste er sein Seilergeschäft abmelden.

“Ein Kampf war es immer”

Als zweites berufliches Standbein hatte er einen Laden in der Rabenstraße, den seine Frau verwaltete. Hier verkauften die Schönles anfangs Kolonialwaren, später Haushaltswaren und schließlich Zooartikel. “Man hat alles Mögliche mit aufgenommen, alles, was gut lief”, sagt Otto Schönle. “Ein Kampf war es immer, aber es hat auch immer zum Leben gereicht. Man hat halt nicht auf die Arbeitszeit schauen dürfen.”

Seile werden heute gänzlich von Maschinen gewoben. Statt Hanf wird leichtes Nylon oder Perlon verwendet. Seile, wie man sie früher hatte, gibt es nicht mehr. Das weiß auch Otto Schön-le: “Der Beruf des Seilers, so wie wir ihn gemacht haben, ist ausgestorben.”

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