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Hier erfahrt ihr alles rund um das Thema Hanf

Kategorie: Bauen mit Hanf (Seite 1 von 2)

Schulgebäude mit Hanf gedämmt

PABNEUKIRCHEN. Unmittelbar vor Schulschluss startete in Pabneukirchen die Generalsanierung des Schulkomplexes mit Volksschule und Neuer Mittelschule.

Hanffaser-Lieferanten

Franz Huber vom Hanffaser-Lieferanten Capatect und Bürgermeister Johann Buchberger Bild: Capatect

 Die Gemeinde als verantwortlicher Bauherr setzt dabei im Bemühen auf eine möglichst nachhaltige Bauweise auch auf Hanf als biologisches Dämmmaterial. “Wir sind bei unserer Suche nach einer natürlichen Alternative zur erdölbasierten EPS-Dämmung auf die Hanffaser-Dämmung gestoßen. Die Idee, Hanf als Dämmstoff zu verwenden, ist überall mit Begeisterung aufgenommen worden”, sagt Johann Buchberger (VP), Bürgermeister der Klimaschutzgemeinde. Sowohl die beiden Schulleiterinnen Karin Schmutz (VS) und Doris Kurus (NMS) als auch alle Gemeindefraktionen stehen hinter dem Projekt.

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HDW Einblasdämmung

Die speziell konditionierte Hanffaser – Einblasdämmung wird durch einen Fachbetrieb eingebracht.

Hanffaser – Dämm – Wolle

  • normierter und überwachter Baustoff
  • Wärmedämmung für diffusionsoffenes Bauen
  • schalldämmendes Material ohne Schadstoffe

HDW Einblasdämmung

  • Steildach – und Flachdach – Dämmung
  • Aussenwand – und Fassaden – Dämmung
  • Holzrahmenbau und Dachgeschossausbau
  • Hohlraumdämpfung und Deckendämmung

Bauphysikalische Eigenschaften – HDW ED

hallo guten morgen 🙂

 

Einbaurichtlinien
Das Einbringen der Hanf – Einblasdämmung darf nur durch einen autorisierten Fachbetrieb gewährleistet werden. Die Einbaurichtlinien sind diesem Fachbetrieb bekannt, der für die richtige Einbringung Sorge trägt. So ist durch den Fachbetrieb u.a. zu gewährleisten dass das Befüllen der Ecken sorgfältig erfolgt, damit keine Hohlräume und somit Wärmebrücken entstehen.
Das benötigte Einbringgewicht und das Verdichten der Hanffaser – Einblasdämmung wird durch den Fachbetrieb gewährleistet. Es ist immer besser etwas mehr als zu wenig Dämmstoff einzubringen. Sämtliche bauphysikalischen Eigenschaften werden mit höherer Dichte besser. Die Wärmeleitfähigkeit wird niedriger, die akustische Hohlraumdämpfung wird größer und auch das Brandverhalten wird mit höherer Dichte günstig beeinflusst.
Bei der Verwendung von Holzwerkstoffplatten darf der Steher- oder Trägerabstand nicht zu groß werden, da sonst die Platten ausbeulen können. Dies kann auch dadurch verhindert werden, dass an der Außenseite stärkere Querhölzer angeordnet werden, die gleich als Unterkonstruktion für die Außenschalung dienen.


Eignung und Einsatz
Einblasdämmung aus Hanf ist überall dort einsetzbar, wo Hohlräume mit Dämmstoff auszufüllen sind, auch im Fall von Ausbesserungen. Durch den Druck des Einblasens wird das Material genau in die Form des zu dämmenden Hohlraumes gebracht und entsprechend verdichtet. Die fasrige Struktur und die hohe Rückstellkraft des Hanfes verhindert ein nachträgliches Zusammenfallen im Hohlraum.

Planungshinweise
Sämtliche Bauteile sind so zu konzipieren und auszuführen, dass trotz diffusionsoffener Bauweise keine Kondensation im Inneren der Bauteile auftreten kann. Dies ist durch bauphysikalische Berechnungen nachzuweisen.
Besonders sorgfältig muss die Luftdichtung der Bauteile ausgeführt werden.
Eine diffusionsoffene Bauweise ist zu empfehlen, wobei der Diffusionswiderstand der Innenseite größer als der der Außenseite sein sollte.
Die äußere Winddichtung verhindert ein Durchströmen der Wärmedämmung durch kalte Außenluft. Der Diffusionswiderstand der Außenschale soll möglichst niedrig sein.
Wärmebrücken sind zu vermeiden.
Für die Dämmung von erdberührten ungeschützten Außenwänden und Fußböden sollte die Hanf-Einblasdämmung nicht verwendet werden.

from: hanffaser.de

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HDW Faserschüttung

Für horizontale, offene Dämmbereiche

Mit einer Harke oder einem Rechen verteilen
 

    Hanffaser-Dämm-Wolle

  • normierter, überwachter Baustoff
  • Wärmedämmung für diffusionsoffenes Bauen
  • schalldämmendes Material ohne Schadstoffe
    HDW Faserschüttung

  • für horizontale Dämmbereiche
  • Geschossdecken und Dachbodengeschoss
  • Kaltdach-Dämmung

Mit einer Harke oder einem Rechen ebnen. Die HDW Faserschüttung ist überall dort einsetzbar, wo horizontale Hohlräume mit Dämmstoff offen auszufüllen sind. Gerade für die Dämmung des Dachbodens oder der Geschossdecken werden die Vorteile der losen HDW Faserschüttung klar sichtbar: einfache Verarbeitung, sehr günstiger Preis, sämtliche Hohlräume lassen sich perfekt mit Dämmstoff füllen und es gibt keine Fugen, wie diese z.B. bei der Verwendung von Dämmplatten entstehen.
Einziges Hilfsmittel: Eine Harke oder ein Rechen.
Die HDW Faserschüttung wird vorkonditioniert in gepressten Ballen von ca. 30 kg geliefert. Öffnet man den Ballen und bewegt die Dämmung, so konditioniert sich die Ware im Durchschnitt auf 60 kg/cbm. Ein Ballen Hanffaser Dämmschüttung von 30kg reicht für 0,5 cbm.
 

Einbauempfehlung
Zunächst muss die benötigte Dämmstoffmenge ermittelt werden: Länge * Breite * gewünschte Dämmdicke. Je 1 cbm benötigt man ca. 2 Ballen. Die entsprechenden Ballen (Liefereinheiten) werden am Ort der Einbringung möglichst 1 – 2 Tage vorher geöffnet. Mit einem Rechen oder einer Harke werden die Hanffasern locker auseinandergeharkt. Das gesamte Fasermaterial sollte mindestens einmal mit dem Rechen oder der Harke bewegt werden.

Möglichst die Ballen ein bis zwei Tage vorher öffnen.

Die HDW Faserschüttung konditioniert sich eigenständig (langsam) auf ihre optimale Dichte. Mit einer Harke oder einem Rechen wird die Faserschüttung verteilt und geebnet.

Beispiel: Kaltdächer werden i.d.R. in Dämmstärken ab 14 cm gedämmt:
 

Fläche bei 14 cm Dämmstärke 25 qm 50 qm 80 qm 100 qm 120 qm 160 qm 200 qm
Dämmvolumen 3,5 cbm 7 cbm 11,2 cbm 14 cbm 16,8 cbm 22,4 cbm 28 cbm
Menge an HDW1A 7 Ballen 14 Ballen 22 Ballen 28 Ballen 34 Ballen 45 Ballen 56 Ballen
 

from: hanffaser.de

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HDW Stopfwolle

    Hanffaser – Dämm – Wolle

  • normierter, überwachter Baustoff
  • Wärmedämmung für diffusionsoffenes Bauen
  • schalldämmendes Material ohne Schadstoffe
    HDW Stopfwolle

  • Steildach – und Flachdach – Dämmung
  • Aussenwand – und Fassaden – Dämmung
  • Holzrahmenbau und Dachgeschossausbau

 

Die HDW Stopfwolle ist nahezu überall einsetzbar: Ob im Neubau oder in verwinkelter Altbausubstanz. Gerade unter den Bedingungen des “Vollwärmeschutzes” werden die Vorteile der losen HDW Stopfwolle klar sichtbar: Sehr günstiger Preis, sämtliche Hohlräume lassen sich perfekt mit dem Dämmstoff füllen, und es gibt keine Fugen, wie sie z.B. bei Verwendung von Dämmplatten entstehen.

 

Die HDW Stopfwolle wird vorkonditioniert in leicht gepressten Ballen von ca. 30 kg geliefert. Als lose Stopfwolle verwendet soll das Raumgewicht im Bauteil zwischen 50 und 55 kg/m³ aufweisen, d.h. vor dem Einbringen muss die HDW Stopfwolle aus dem Ballen ihre Normalkonditionierung erlangen. Dieses geschieht, indem die Ballen ein bis zwei Tage vor der Verarbeitung geöffnet werden. Die Ballen gehen förmlich auseinander. Die geöffneten Ballen sollte man einmal bewegen oder einfach umdrehen. In ein bis zwei Tagen ist das Material ideal konditioniert.

Die Ballen ein bis zwei Tage vorher öffnen und bewegen.
Das Gefach muss optisch gut gefüllt sein!
Immer ohne Kraft stopfen!

Warum keine Klemmfilze:
Bei der Verwendung von Klemmfilzen hat man im Altbau-Dach einen Verschnitt von ca. 20 %, da i.d.R. die Sparrenabstände nicht mit den Normmaßen der Klemmfilze übereinstimmen. Aber auch im Neubau lässt sich bei Klemmfilzen ein Verschnitt von ca. 10 % kaum vermeiden. Bei der Verwendung von Dämmkeilen bleibt im Altbau immer noch ein Verschnitt von ca. 15 %.
Bei HDW Stopfwolle haben Sie 0% Verschnitt, und Sie benötigen keine Spezialwerkzeuge. Solche Spezialsägen kosten 300-350 € und sind auch nicht ungefährlich in der Handhabe. Die HDW Stopfwolle lässt sich von jedem Laien und ohne zusätzliches Werkzeug einfach und sicher verarbeiten.

 

Für eine Dachdämmung empfiehlt sich:

  • Zuerst Hilfslatten (Lattenkonstruktion) an die Sparren im Plattennormmaß anbringen (Sparschalung).
  • Dann HDW Stopfwolle zwischen Sparren und Sparschalung einbringen.
    Ansonsten wir die HDW Stopfwolle einfach zwischen die Konstruktion gespannt oder in den Hohlraum gefüllt.
  • Einbauempfehlung
    Das Verarbeiten von HDW Stopfwolle birgt keinerlei gesundheitliche Risiken (abgesehen von “normalem” Staub); anders als Glas- oder Mineralwollfaser, die gesundheitsgefährdende Feinfaserstäube abgeben.
    Damit sichergestellt ist, die Dichte von 50 kg/m³ zu erreichen, wird erst das Dämmvolumen und daraufhin die Anzahl der benötigten Ballen ermittelt. Alle Ballen werden an den Bauabschnitt bereitgestellt, möglichst geöffnet und gelockert. Es müssen alle Ballen verarbeitet werden. Damit ist die durchschnittliche Verarbeitungsdichte sichergestellt: 1 Ballen = 0,6 cbm.

    Beispiel: Steildächer werden i.d.R. in Dämmstärken ab 16 cm gedämmt:

     

    Fläche bei 16 cm Dämmstärke 60 qm 80 qm 100 qm 120 qm 160 qm 200 qm
    Dämmvolumen 9,6 cbm 12,8 cbm 16 cbm 19,2 cbm 25,6 cbm 32 cbm
    Menge an HDW 16 Ballen 21 Ballen 27 Ballen 32 Ballen 43 Ballen 53 Ballen

     

    Zur Kontrolle beim Stopfen: Bei einer Stopfdichte von 40 kg wirkt das Gefach optisch leer, es ist also sofort erkennbar, ob zu wenig Material im Gefach ist. Für eine Stopfdichte von 70 kg/m³ benötigt man schon deutlich Kraft, Bei hohem Kraftaufwand federt die HDW zurück, hier wurde zu viel Material genommen. Die bauphysikalischen Eigenschaften ändern sich kaum. Es sollte immer ohne große Kraftanstrengung gestopft werden – das Gefach sollte aber gut gefüllt sein.

     

     
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