Haschisch
Haschisch wird von allen Cannabisprodukten am meisten auf dem deutschen Markt angeboten. Haschisch ist eine feste leicht klebende harzige Masse mit einem unverwechselbaren Geruch. Die Farbe schwankt je nach Herkunftsland zwischen Braun (Indien, Pakistan, Afghanistan) über Grün (Türkei) bis zu den hellen Sorten aus dem nahen Osten. Der Geruch von Haschisch ist entgegen der landläufigen Meinung kein Merkmal für gute Qualität, ein starker würziger Geruch deutet aber auf eine sachgerechte verhältnismäßig kurze Lagerung. Gutes Haschisch brennt kaum oder gar nicht mit wenig rußender Flamme, danach glimmt es nur noch. Schnittkannten glänzen nicht und das Harz klebt stark, nachdem man es erhitzt hat.

Haschisch ist oft verschnitten mit Fetten (rußende Flamme), Sand (schlechtes Krümelverhalten, knirscht beim Kauen) und Pflanzenteilen (brennen und lassen sich nicht bröseln).

Grass
In Deutschland eher exotisch, aber von Selbsterzeugern und aus Holland zu erhalten. Grass findet auch ab und zu seinen Weg aus Süd- und Mittelamerika (Kolumbien, Mexico), wo die Haschischproduktion keine Kultur hat und Südostasien (Thailändische Sonne). Im allgemeinen besteht Grass aus den weiblichen Blütenständen, bei Freilandsorten oft mit Samen durchsetzt. Die Wirkung von Grass ist zum Teil (bei den hochgezüchteten holländischen Sorten) wesentlich stärker als die von Haschisch. Amerikanische Sorten wirken dagegen oft angenehm leicht.

Sonstiges
Selten erhält man das Haschöl, eine zähe Flüssigkeit mit aüßerst hohem Anteil am Wirkstoff THC. Haschöl dient meist zum Aufputschen minderer Sorten, ist aber auch zum Kochen sehr geeignet.

2. Raucherutensilien

Wasserpfeifen
Wasserpfeifen gibt es in den verschiedensten Formen und Ausführungen. Allen gemeinsam ist, daß der Rauch, bevor er in die Lunge kommt, durch eine Flüssigkeit (meist Wasser) gezogen wird, wodurch er gereinigt und abgekühlt wird. Der Rauch einer Wasserpfeife ist meiner Erfahrung nach der beste (insbesondere für Nichtraucher), weil durch die Filterung ein guter Teil der reizenden Stoffe die Lunge nicht mehr erreicht. Ich kenne Leute, die anstatt Wasser Spirituosen zum Filtern benutzen, die danach getrunken werden. Der Wirkstoff THC ist im Wasser unlöslich, aber das Nikotin des Tabaks löst sich sehr gut in Wasser. In Alkohol lösen sich sowohl Nikotin als auch THC, so daß Alkohol eigentlich nur empfehlendswert ist, wenn man sich so richtig vergiften will (Nikotin ist giftig). Die Größe der Wasserpfeife sollte dem eigenen Lungenvolumen angepasst sein, eine kleinere Wasserpfeife bietet aber immer mehr Spaß als eine zu große.

Schlauchpfeifen sind Wasserpfeifen, an denen man alleine oder zu mehreren gleichzeitig den Rauch über Schläuche einatmet. Sie haben den Nachteil, daß man nur schwer einen Kawumm-Effekt herstellen kann.

Spezielles Rauchgerät
Das Kawumm ist eine Pfeife mit drei Öffnungen, einer zum Stopfen, einer zum Ziehen und eine, die beim Ziehen zuerst zugehalten wird und dann plötzlich geöffnet wird. Durch die plötzliche Öffnung wird der Rauch tiefer in die Lunge gezogen und vorher bereits durch die angesaugte Frischluft abgekühlt. Dadurch ergibt sich eine Wirkung die der Name eindeutig verrät – KAWUMM!

Das Chillum ist eine indische Art der Pfeife. Im Gegensatz zur europäischen Pfeife ist sie grade gebaut und wird beim Rauchen senkrecht gehalten. Der kühlere Rauch setzt sich nach unten ab und wird als erstes in die Lunge gesaugt, wo er so besser kondensieren kann.

Eine Pfeife ist im europäischen (insbesondere im bayrischen) Raum die Konsummethode mit der längsten Tradition. Ideal sind die langstieligen bayrischen Knasterpfeifen (Knaster ist Grass, welches noch bis in die 50er Jahre hinein in Bayern geraucht wurde).

Purpfeifen dienen dazu, Haschisch ohne Zusätze zu rauchen. Da Haschisch oft leicht ausgeht, sollte man sein Feuer nie zu weit beiseite legen.

3. Der Joint
Der Joint (von engl. join = zusammen) ist wohl die bekannteste Methode Hanf zu Rauchen.

Prinzipieller Aufbau
Prinzipiell ist ein Joint nichts weiter als eine Zigarette. Sieht er zudem noch so aus (ein Blättchen, normal gerollt), wird er Stick (engl. Stock) genannt. Meist wird der Joint in Gesellschaft von mehreren Personen geraucht, so daß zum Bau zwei oder drei Blättchen benutzt werden (Spezialisten nehmen ein Blättchen pro Person, ich selbst habe das bereits bis acht Personen geschafft). In das hintere Ende wird als Filter ein zusammengerolltest Stück festes Papier gesteckt, das verhindert, daß Tabak oder Dope in den Mund gelangt. Besonders gute Sticks baut man mit einfachen Zigarettendrehmaschienen, die Tarnung ist so perfekt, daß es den Strafverfolgungsbehörden sehr leicht fällt, spontan verschnupft und blind zu werden (man sollte es Ihnen ja auch nicht zu schwer machen, schließlich haben sie recht schwere Strafen zu befürchten, wenn sie Cannabiskonsum nicht verfolgen).

Als Blättchen werden meist besonders lange oder aus Maispapier hergestellte Sorten verwendet. Maispapier hat ein besonders gutes Brandverhalten.

Bauformen
Für alle beschriebenen Bauformen gilt, daß eventuell überlappende Blättchen abgerissen werden sollen. Das geschieht am einfachsten, indem man das Blättchen zuerst falzt und danach mit Speichel befeuchtet. Im allgemeinen wird zuerst gedreht und danach erst der Filter eingesteckt. Als Filter dient ein Stück Pappe oder Papier – zwischen 2cm und 4cm breit -, daß zusammengerollt wird.

Ist nach dem Bauen noch an der Vorderseite genug Platz, wird diese zusammengerollt. Ein solcher Joint kann leicht in Zigarrenhüllen transportiert werden.

Joints mit 2 Blättchen
Zwei Blättchen werden schräg aneinander geklebt, so daß eine Schmalseite nicht länger wird, die andere aber fast so lang wird wie eine lange Seite eines Blättchens im Standardformat. Der fertige Joint ist je nach Blättchenlänge verhältnismäßig dick oder normal, auf alle Fälle aber konisch geformt.

Die beiden Blättchen werden senkrecht aufeinandergeklebt, so daß ein Blättchen verlängert wird. Das andere Blättchen steht senkrecht an der Klebeseite des einen raus. Dieser Überhang stützt den Filter besonders gut. Der fertige Joint ist länger als eine normale Zigarette und zylindrisch geformt.

Das eine Blättchen wird an die Längsseite (ohne Kleberand) geklebt, so daß ein fast quadratisches Blättchen entsteht. Gerollt wird der Joint konisch mit einer Ecke des Kleberandes als Zentrum. Dieser Joint hat die dickste Papierhülle und ist von daher nicht leicht zu rauchen.

Joints mit 3 Blättchen
Zwei Blättchen werden wie bei der Zwei-Blättchen-Bauform schräg aneinandergeklebt. Nachdem der überlapp abgerissen wurde, wird an die neu entstandene breite Seite quer ein drittes Blättchen geklebt. Dies ist der Klassiker unter den Joints.

4. Der Konsum

Cannabisprodukte werden meist mit Tabak oder pur geraucht. Ausreichend Tabak wird auf einem Stück Papier ausgebreitet. Haschisch wird über einem Gasfeuerzeug erhitzt und mit den Fingerspitzen auf den Tabak gebröselt. Grass wird zerkleinert zum Tabak gegeben. Danach wird alles gut vermischt und entweder in das Rauchgerät gegeben oder zu einem Joint gedreht.

Wichtig für eine starke Wirkung ist der richtige Zug. Der Rauch soll langsam und tief eingeatmet werden. Ein langsamer Zug sorgt dafür, daß die Glut eine niedrige Temperatur erhält und je tiefer man zieht, desto besser kann der Rauch kondensieren. Die Kondensation des Rauchs in der Lunge bestimmt die Wirkung. Optimal ist ein bereits abgekühlter Rauch (z.B. durch eine Wasserpfeife oder dem langen Stiel einer Pfeife bzw. ein langer Jointfilter). Durch ziehen von Nebenluft durch die Lippen oder Rauchen durch beide zur Kugel geformte Hände kann der Rauch ebenfalls vorgekühlt werden. Die meisten Raucher ziehen zu stark, der Joint sollte nur leicht anfangen heller zu werden, aber nicht hell aufleuchten. Der letzte Zug wird oft als der stärkste empfunden, weil man diesen richtig lange in der Lunge hält. Effektiver ist es jeden Zug so lange zu halten.

Um das Runterbrennen der Joints zu verlangsamen, wird er meist mit Speichel befeuchtet. Dies ist mit der richtigen Zugtechnik und den meisten Blättchen aber nicht nötig.

Bei Wasserpfeifen ohne Nebenloch wird zuerst angesaugt und danach das Chillum (der Pfeifenkopf) angehoben, so daß reine Luft nachströmt (Kawumm-Effekt). Mit Nebenloch hat man es da einfacher: erst das Loch zuhalten, ziehen und dann während des Zuges das Loch öffnen. Das klappt bei Schlauchpfeifen nicht (oder nicht so gut).

Kleine Chillums (9cm – 16cm) werden durch die hohle Hand geraucht, hat man ausreichend Rauch eingesogen öffnete man die Hand und läßt frische Luft in die Lunge strömen (wieder mal Kawumm). Bei großen Chillums (meins ist 30cm lang) saugt man mit kurzen Wangenzügen Rauch in den Hals, den man dann in einem kräftigen Zug in die Lunge saugt (nicht vergessen rechtzeitig frische Luft nachzuziehen).

5. Beschaffungshinweise

Der Headshop um die Ecke – so man einen hat – oder ein Asia-Import-Laden haben Wasserpfeifen und weiteres. Sollte man keinen entsprechenden Laden kennen, kann man sich über Versand die nötigen Utensilien im Netzt bestellen.

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