In den USA müssen Cannabis-Konsumenten seit Oktober letzten Jahres nicht länger mit einer Verhaftung aufgrund von Bundesgesetzen rechnen, solange sie die Voraussetzung für die Zulassung aus gesundheitlichen Gründen erfüllen. Barack Obama beendete damit die rechtliche Unsicherheit beim Marihuana-Konsum bei medizinischen Gründen. Noch heuer wird es im Arnie-Land Kalifornien eine Volksabstimmung für die generelle Legalisierung von Cannabis durchführen.

Medizinische Anwendungsgebiete für THC und Cannabis:
Einsatzmöglichkeiten für natürliche Cannabisprodukte bzw. THC ergeben sich heute vor allem bei organisch bedingter Spastik (Multiple Sklerose, Querschnittslähmung), bei Schmerzzuständen, bei Appetitlosigkeit und Abmagerung im Rahmen fortschrittlicher AIDS- und Krebserkrankungen, bei Nebenwirkungen der Krebs-Chemo-Therapie sowie bei anderen Ursachen von Übelkeit und Erbrechen und beim Glaukom (grüner Star). Daneben wird über einen erfolgreichen Einsatz bei Epilepsie, bei Asthma, bei Bewegungsstörungen, bei Entzugssymptomen, bei reaktiver Depression und einigen weiteren Erkrankungen berichtet.

Gut belegt sind daher die muskelrelaxierende, beruhigende, stimmungsaufhellende, appetitanregende (übelkeitshemmende), schmerzstillende, bronchienerweiternde und augeninnendrucksenkende Wirkung.

Mit dieser Information will ich über die positiven Aspekte dieser Nutzpflanze berichten. Denn das Wissen über die Substanz Cannabis ist, wie wir in letzten Tagen anhand der Legalisierungsdiskussion erfahren konnten, erschreckend niedrig.

Euer Bernhard

Quelle: amann.vol.at

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