Wie die Polizei jetzt mitteilt, wurde bereits Anfang August von der Albstädter Polizei eine Cannabispflanzung in einem Waldstück bei Albstadt-Onstmettingen abgeerntet. Verkaufswert der Drogen: Rund 4000 Euro.

Im Mai hatte ein Privatwaldbesitzer aus dem Albstädter Stadtteil festgestellt, dass Unbekannte in seinem Wald eine kleinere Lichtung ausgeschlagen hatten. Bei weiteren Überprüfungen konnte er feststellen, dass Pflanzen eingesetzt wurden. Hierauf verständigte er die Polizei. Die stellte fest, dass Unbekannte 15 vorgezogene Cannabispflanzen eingesetzt hatten. Das Waldstück wurde daraufhin observiert. In der ersten Augustwoche gelang es dann einen 28-Jährigen auf frischer Tat bei der Pflege der Pflanzen festzunehmen, teilen die Beamten mit. In seiner Wohnung konnten 6,5 Gramm Amphetamin aufgefunden werden. Außerdem wurde eine komplette Klein-Aufzuchtanlage festgestellt, beides wurde beschlagnahmt. Im Zuge der weiteren Maßnahmen konnten zwei Mittäter im Alter von 25 und 28 Jahren ermittelt werden. Bei dem 28-Jährigen wurden in der Wohnung 41 Gramm Cannabis sichergestellt. Alle drei Beschuldigten wohnen im Raum Albstadt und verfügten wohl über Ortskenntnisse in dem Albstädter Stadtteil. Sie gelangen nun wegen illegalem Anbau und Herstellung von Betäubungsmittel zur Anzeige. Insgesamt hätten sie durch die Pflanzung über 700 Gramm Cannabis im Verkaufswert von rund 4000 Euro ernten können, teilt die Polizei weiter mit.

Suedkirchen.de

 

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