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Hier erfahrt ihr alles rund um das Thema Hanf

Autor: Manuel Hotter

Diskussion über Cannabislegalisierung in Italien

Italienisches Parlament

Italienisches Parlament

 

Harsche Kritik aus dem Mitte-rechts-Lager

Rom – Am Montag dem 25.07.2016 beginnt im italienischen Parlament eine Diskussion über eine Gesetzesänderung, demnach sollen volljährige eine geringe Menge Cannabis zum Eigenkonsum besitzen dürfen und zu Hause ein paar Pflanzen gezüchtet werden. Bereits im Vorfeld hatten Parlamentarier aus dem konservativen Lager gegen die Legalisierung eine Unterschriftenaktion gestartet.

Laut Gesetzesentwurf bleibt nach wie vor der Handel und das Rauchen von Cannabisprodukten auf öffentlichen Plätzen illegal. Jedoch soll es  Erwachsenen die die Volljährigkeit erlangt haben, einen Besitz von 15 Gramm zum Persönlichen Konsum zu Hause und bis 5 Gramm in der Öffentlichkeit mit sich zu führen ermöglichen. Auch sollen bis zu 5 Hanfpflanzen in der Wohnung legal sein. In Italien ist bereits der Konsum von Cannabis zu medizinischen Zwecken legal.

Legalisierung bekämmft Mafiöse strukturen…

Befürworter argumentieren dagegen, dass die bisherige MafiaPolitik in Bezug des illegalen Drogenkonsums gescheitert ist und bislang zu keinerlei positiven Resultaten geführt hat. Außerdem sind die Befürworter in der Ansicht, dass mit einer Legalisierung weicher Drogen, kriminellen Organisationen eine lukrative Einnahmequelle genommen würde.

Wobei aus dem Mitte-rechts-Lager harsche Kritik einer Legalisierung kommt. Carlo Giovanardi und Maurizio Gasparri gehen sogar soweit und meinen, dass es nur ein weiteres Geschenk für die Mafia sei und deren Einnahmen, nur noch steigern würde.

Meiner Meinung wäre eine Legalisierung ein Schritt in die richtige Richtung.

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Die Nachfrage von Bio-Produkten steigt auch auf dem Cannabismarkt. Klarwer will schon verseuchtes Grasrauchen?

Die Nachfrage nach Bio-Produkten steigt langsam aber stetig an. Selbst Lebensmittel-Discounter bieten eine gewisse Aus- wahl an umweltkompatiblen Produkten an.

Bio oder Hydro? Diese Frage beschäftigt Grower und Konsu- menten schon seit mehr als einer Dekade. Es gilt abzuwägen zwischen Ertrags- und somit natürlich auch Gewinnoptimierung einerseits und Umweltverträglichkeit andererseits. Dabei kommt es gar nicht darauf an, sich für die eine und gegen die andere Seite zu entscheiden. Es geht vielmehr darum, vor dem Einkauf oder Konsum einfach mal das Gehirn anzu schalten. Warum kaufe ich dieses oder jenes Produkt (nicht)? Wohin gelangt das Geld, das ich dafür bezahle? Was passsiert mit dem Geld? Wieviel Ethikbewusstsein jemand letztendlich in seine Kaufentscheidung einfließen lässt, sollte ihm überlassen bleiben.

Das gilt aber nicht für Politiker. Sie sind unsere Interessen vertreterund sollten zum Wohle aller objektiv entscheiden. Schließlich geht es um Millionen Menschen, die mit den Konsequenzen leben müssen. Bestes Beispiel: die USA. Im Jahr 2005 wurden alleine in den Vereinigten Staaten 800.000 (!) Menschen wegen Cannabisbesitzes verhaftet. Verhaftet nicht Verfahren eröffnet und wieder eingestellt. Und der Staat New York schafft es, die Zahl der Verhaftungen wegen Cannabisbesitzes innerhalb von 10 Jahren zu verzwölffachen.

Wem, bitte schön, soll damit geholfen werden?

Dabei könnte alles viel einfacher sein, würde sich die Gesetzgebung an wissenschaftlichen Erkenntnissen orientieren. Dazu müssten Politiker natürlich Eier haben und zugeben, dass man bisher lieber viel Geld mit legalen Drogen verdient hat, deren Gefahrenpotential zum Teil deutlich über der des verteufelten Marihuanas liegt. Eine aktuelle Studie englischer Wissenschaftler, die die Gefährlichkeit von Drogen anhand von Mittelwerten aus Gesundheitsgefahr, Suchtpotential und gesellschaftlichem Schaden einstufen, zeigt Heroin und Kokain auf den Plätzen 1 und 2,  Alkohol auf 5, Tabak auf 9 und Cannabis auf 11. Ecstasy folgt erst auf Platz 18. Natürlich wird diese Tabelle keine Auswirkungen auf die Drogenpolitik haben. In Zeiten von „Wir brauchen nicht noch ein Drogenproblem“  und „Zero Tolerance“ sind Hopfen und Malz verloren. Stattdessen dürfen wir darüber staunen, wie es die Tabaklobby geschafft hat, dass es nun auch zum Nichtraucherschutz keine bundesweit einheitliche Regelung geben wird. Diese Lobby fehlt dem Hanf. Hier muss erst ein Generationswechsel stattfi nden. Ob das dann reicht? Wir werden sehen. Bis dahin wächst unser Biogras auch weiterhin einfach im Garten. Zeit zum Ansetzen.

 

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Hanföl aus Hanfsamen

Hanföl aus Hanfsamen

Hanf Öl aus Hanfsamen

Hanföl wird aus den Samen des Hanfs (Cannabis sativa) gewonnen. Dafür werden diese, eigentlich ein Nebenprodukt des Hanfanbaus, schonend geerntet und in einer Ölmühle möglichst kalt gepresst. Die ideale Temperatur liegt dabei bei 40 – 60 Grad Celsius, ist sie höher werden die wertvollen Inhaltsstoffe größtenteils zerstört.

Das fette Planzenöl enthält viele wertvolle Fettsäuren, darunter auch Linolsäure, Alpha – Linolensäure und Gamma – Linolensäure. Die beiden letzten sind besser bekannt als Omega – 3- und Omega – 6 – Fettsäure. Alle drei sind essentiell für den Körper, das heißt, er kann sie selbst nicht herstellen, ist also darauf angewiesen, dass er sie stets in ausreichender Form zugeführt bekommt. Diese Fettsäuren sind sonst nur in Fisch, Leinöl, Nachtkerzenöl etc. zu finden, und daher vor allem in unseren Breiten häufig Mangelware. Hanföl enthält kein Rausch auslösendes THC.
Verwendungzwecke des Hanföls

Die Verwendung dieses Öles ist vielfältig. Neben der Nutzung in Kosmetika und als technisches Öl wird es vor allem in der Küche und zu medizinischen Zwecken verwendet. Beim Kochen legt man vor allem auf seinen nussigen Geschmack und seine oben genannten Inhaltstoffe wert. Allerdings eignet es sich nicht zum Braten und Frittieren, da bei hohen Temperaturen diese zerstört werden und sich der Geschmack verändert.

Hanföl wird bei vielerlei Krankheiten eingesetzt. Zum einen bei denen, bei denen entzündliche Prozesse gemildert werden sollen, wie Neurodermitis, Allergien, Psoriasis und Multipler Sklerose. Des weiteren kann es bei Diabetes, Herz – Kreislauf- und Gefäßerkrankungen, Arteriosklerose und vielem mehr helfen, da die darin enthaltenen Fettsäuren wichtig für die Zellmembran und die Fließfähigkeit des Blutes sind. Es wird auch eingesetzt bei hohem Cholesterinspiegel und um bei fettreduzierter Ernährung (meist zur Gewichtsminderung) ausreichend Fettsäuren zu bekommen.

Hanföl ist nicht gleichzusetzen mit dem ätherischen Öl aus Hanf, das aus Blättern und Blüten destiliert wird, oder dem Haschischöl aus Harzextrakt.

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Der Mythos Einstiegsdroge Cannabis

Bereits in der Studie im Jahre 1999 “Auswirkungen des Cannabiskonsums” schreiben die Autoren Dieter Kleiber und Karl-Artur Kovar:

“Ein wichtiges Argument in der Diskussion um Cannabis ist seine mögliche ‘Schrittmacherfunktion’ für den Einstieg in den Konsum von illegalen

Drogen

Harte Drogen wie Heroin Kokain etc:

Drogen bzw. den Umstieg auf härtere Substanzen. Diese These muss nach Analyse der vorliegenden Studien zurückgewiesen werden.”

Dennoch wird immer wieder darauf verwiesen, dass ein sehr hoher Prozentsatz des aktuellen Heroinabhängigen früher Marihuana konsumiert habe. Im Gegensatz ist der anteil der Hanfkonsumenten, die auf härtere Drogen wie etwa Heroin umsteigen mit zwei bis fünf Prozent eher gering.

Sowohl das Deutsche Bundesverfassungsgericht als auch ein Bericht des US-amerikanischen “Institute of Medicine” kamen zu dem Schluss, dass es sich bei Hanf um keine Einstiegsdroge handelt. In den USA herrsche ein Verhältnis von Hanfkonsumenten zu Abhängigen harter Drogen von etwa 100:1.

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