Schenke deinen Eltern zu passendem Anlass dieses hübsche Büchlein, natürlich nachdem du selbst es in Muße gelesen hast. Bemerke nebenbei, dass die schönen Schmetterlingsfotos von Werner Huber alle in der unmittelbaren Umgebung des Alterswohnsitzes eines 96 Jahre alten Schweizer Gentlemans und seiner Frau gemacht wurden, im Dreiländereck Frankreich-Deutschland-Schweiz im Zentrum Europas inmitten der Natur. Füge hinzu, dass du diesen Herrn, der den Text zu diesem Buch beigetragen hat, sehr verehrst, nicht nur einfach weil er freundlich und sympathisch ist und gut aussieht, sondern weil dir seine Naturliebe und seine Weltsicht so gefällt, dass nämlich die rationale naturwissenschaftliche Weltanschauung und die mystisch-religiöse Welterfahrung sich nicht widersprechen, sondern „zu einer umfassenden Einsicht in ein und dieselbe geistig-materielle Wirklichkeit“ ergänzen.
Verrate nicht, dass der Autor Albert Hofmann als Chemiker einst das LSD entdeckte. Behalte deine unendliche Dankbarkeit dafür für dich. Sprich auch das Zauber- und Reizwort „LSD“ nicht aus. Es wird in dem Buch nicht ein einziges Mal erwähnt. Belass es einfach dabei.

 

Albert Hofmann
„Lob des Schauens“
Nachtschatten Verlag,
CH-Solothurn 2002
32 Textseiten, 26 Farbseiten,
Hardcover mit Schutzumschlag
ISBN 3-907080-84-X

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