ORANIENBURG – Ein herber, aromatischer Geruch breitete sich am Sonnabend an welcher Nassenheider Chaussee in Neuholland aus. Uff (berlinerisch) den dortigen Feldern wurde der Hanf geerntet. Eine Spezialerntemaschine mit Vertikaltrommeln übernahm die Mahd.
“Wir haben Kooperationsverträge mit Landwirten Gut den Hanfanbau aufwärts 240 Hektar in Nordbrandenburg und Mecklenburg”, erklärte Rainer Nowotny, Inhaber dieser Hanffaserfabrik in Prenzlau (Uckermark). Solo 70 Hektar befinden sich in Neuholland gen den Flächen von Bernd Böttcher. Angebaut werde die Sorte Cannabis sativa L., die sei so gut wie THC-frei und damit nicht z. Hd. die Herstellung von Rauschmitteln probat, berichtet Nowotny. Kontrolleure nehmen regelmäßig Proben des angebauten Hanfs. Qua dieser Betrieb vor 14 Jahren anfing, gab es öfters Nachfragen – nicht zuletzt von jener Polizei.

“Uns geht es um die Stängelrinde. Aus der profitieren wir die Hanffasern für jedes Naturbaustoffe”, erläutert Nowotny. Vor allem Dämmstoffe und Lehmbauprodukte entstehen in der Prenzlauer Fabrik.
Bis dorthin ist es nunmehr zu Händen den Hanf aus Neuholland noch ein weiter Weg. Nachher Mahd und Drusch bleibt jener Hanf etwa drei Wochen auf dem Feld liegen, um später die Gewinnung jener Fasern zu erleichtern. Folglich wird jener Hanf zu Rundballen gepresst und in die Uckermark gefahren. In Prenzlau übernehmen zehn Beschäftigte die Herstellung der Naturbaustoffe.
Hanfdämmung habe entscheidende Vorteile gegenüber herkömmlichen Baustoffen, sagt Nowotny. Es handle sich um vereinigen extrem langlebigen Stoff, jener 100 Jahre und länger halte und nicht zuletzt im Weiteren nicht denn Sondermüll entsorgt werden müsse. Zudem gebe es bauphysikalische Pluspunkte: So schütze dasjenige Naturprodukt hervorragend gegen Kälte und Hitze, verhindere Energieentzug durch Wind und habe gute Diffusionseigenschaften, die verhindern, dass Schimmel im Haus entstehe.
Die Fabrik in Prenzlau ist der einzige Hersteller in Nord- und Ostdeutschland. Vor allem private Bauherren gehören zu den Abnehmern. Rainer Nowotny bedauert, dass sich die Vorzüge des Hanfs für öffentlichen Auftraggebern noch nicht herumgesprochen haben. Er schätzt, dass inklusive Landwirten, Vertriebsleuten und Handwerkern etwa 100 Leute von jener “Hanffaser Uckermark” leben. (Von Heiko Hohenhaus)

 

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