• Der Gesundheit zuliebe

Hanfanbau kommt meist ohne Spritzmittel, vielfach auch ohne Kunstdünger aus. Hanf ist somit wohl der am natürlichsten anzubauende nachwachsende Rohstoff überhaupt. Seine Fasern und Schäben (der holzige  Innenteil der Pflanze) können zu über 5000 Produkte verarbeitet werden.
Hanf in Textilien ist für allergische oder feinfühlige Menschen wohltuend, im Sommer kühl, im Winter wärmend. Hanfgewebe sind feuchtigkeitsregu- lierend. Hanf in Papier spart 90 % Chemie im Vergleich zu Holzpapier bei der Herstellung. Hanf in Lebensmitteln ergänzt den Körper mit allen lebens- wichtigen Fettsäuren, Vitaminen, Spurenelementen und allen 8 Amino- säuren. Hanf Öl mit seinem leicht nussigem Geschmack ist als Speiseöl besonders gesund und beliebt. Ausserdem hilft es Symptome von Neurodermitis und Schuppen- flechte zu lindern.

  • Der Umwelt zuliebe

Recycling ist gut, kompostieren ist besser !
Unter diesem Motto werden in Deutschland für die Entsorgung nicht kompostierbaren Abfalls immer höhere Gebühren verlangt. Dabei liegt nicht getrennter Abfall in petrochemischer Zusammensetzung an der Spitze. Dieses Beispiel zeigt, dass in der Müllvermeidung der größte Umweltnutzen liegt. In vielen Ländern Europas werden ähnliche Konzepte diskutiert.
Hanfprodukte sind -je nach Verarbeitung- problemlos kompostierbar. Dies verringert die Nachfolgekosten der Produzenten und hilft uns unsere Umwelt besser zu schützen.

Der Landwirtschaft zuliebe

Monokultureller Anbau von Getreide und Gemüse mit immer stärkerer Verwendung von Spritzmitteln aller Art sowie Kunstdünger ruiniert unsere Böden und unser Grundwasser. Ausserdem sind für viele Anbausorten die Weltmarktpreise im Fallen sowie die Förderungen im Sinken. Hanf bietet sich als Bodenverbesserer und ideale Fruchtfolge für viele Sorten  den Landwirten an. Hanf als Nischenprodukt kann nach Anfangsschwierigkeiten immer besser abgesetzt werden, bei Mehrfachnutzung der Pflanzenbestandteile können erfreuliche Deckungsbeiträge lukriert werden.

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