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Hier erfahrt ihr alles rund um das Thema Hanf

Hanf und seine Wirkung?

 Peyote Purple In der Familie der Maulbeergewächse gibt es in der Unterfamilie der Hanfartigen (Cannaboideae) zwei Gattungen: den Hanf (Cannabis) und den Hopfen. Der Hanf, eine zweigeschlechtige Pflanze, kommt weltweit vor und fehlt nur in den Polargegenden und den tropischen Regenwäldern. Bekannte Arten aus dieser Gattung sind unser einheimischer Faserhanf Cannabis sativa und der indische Hanf Cannabis Indica. Cannabis Ruderalis kommt als wenig bekannte dritte Art hinzu. In neuerer Zeit gehen die Botaniker davon aus, dass es sich bei diesen drei Arten nur um klima- und zuchtbedingte Varianten einer Art handelt.

Hanf ist eine der ältesten Nutzpflanzen der Menschheit. Er liefert nicht nur Fasern, sondern auch nährstoff- und ölreiche Samen. Besondere Verehrung brachte ihm aber die Verwendung als Heilpflanze, als rauscherzeugendes Genussmittel, als Aphrodisiakum und als Sakrament zur Erzeugung von religiösen Ekstasen ein. So kann es nicht verwundern, dass der Hanf bereits vor beinahe 3000 Jahren in griechischen, indischen und chinesischen Schriften als hochgeschätzte Pflanze beschrieben wurde. Sein Gebrauch ist allerdings noch älter, wie verschiedene 6000 Jahre alte Funde belegen. Sogar im Gewebe einer altägyptischen Mumie konnte, einer Meldung der Münchner medizinischen Wochenschrift zufolge, Tehahydrocannabinol (THC) nachgewiesen werden. In GEO, wurde dies präzisiert: die THC-Werte in den Haaren lagen nach über 3000 Jahren immer noch über denen heutiger Haschischkonsumenten.

 

 

Verwendung: Verwendet werden die getrockneten weiblichen Blütenstände und jungen Blätter (=Manhuana) und das gepresste Harz der weiblichen Pflanzen (=Haschisch). Haschisch öl, das durch chemische Extraktion oder Destillation gewonnen werden kann, hat demgegenüber nur geringe Bedeutung. Meistens wird Cannabis geraucht, Marihuana entweder in Form von selbstgedrehten Zigaretten, sogenannten Joints, oder in einer Pfeife. Haschisch wird zuerst erhitzt, dann zerkrümelt und mit anderen rauchbaren Stoffen (Tabak, Damiana) vermischt ebenfalls in einer Zigarette oder einer Pfeife geraucht. Seltener wird aus Marihuana oder Haschisch (z.B. unter Verwendung von Butter) ein Tee zubereitet, Haschisch pur gegessen oder als Lebensmittelzutat verwendet, um z.B. Gebäck oder andere Süßspeisen zuzubereiten. Bekannt wurde der Fall eines deutschen Kriminalbeamten des Frankfurter Rauschgiftkomissariats K 44, der seinen Kollegen, zum Teil ohne deren Wissen, Haschischplätzchen servierte. Wirksame Inhaltsstoffe: Cannabinoide, insbesondere das Tetrahydrocannabinol (THC).

Die Cannabinoide finden sich im Harz, welches in speziellen Harzdrüsen den Blütenständen und jungen Blättern besonders der weiblichen Pflanze gebildet wird. Männliche Pflanzen enthalten ebenfalls die rauscherzeugenden Wirkstoffe, aber, je nach Sorte, oft in geringerer Konzentration. Auch in Deutschland gezogener Hanf kann rauschwirksame Stoffe bilden. Entscheidend für deren Konzentration sind in erster Linie die Qualität des Saatguts und die Intensität und Dauer der natürlichen oder künstlichen Besonnung. Von Haschisch und Marihuana sind zahlreiche Sorten auf dem illegalen Drogenmarkt erhältlich, die sich teilweise stark in der Konzentration der Cannabinoide unterscheiden. Im Allgemeinen ist diese bei Haschisch deutlich höher als bei Marihuana, bei Haschisch öl ein Mehrfaches höher als bei Haschisch. Inzwischen übertreffen holländische Hochleistung Marihuana Sorten („Northern Lights“) oft durchschnittliches Haschisch an Potenz.

Wirkungen: Eigenartigerweise spüren die meisten Menschen keine Wirkung bei der ersten Einnahme von Cannabis, ein Effekt, der von anderen Drogen nicht bekannt ist und damit zusammenhängen soll, dass die Leber erst lernen muss, bestimmte für die Rauschwirkung bedeutsame stoffwechselprodukte zu bilden: Beim Rauchen treten spürbare Wirkungen innerhalb weniger Minuten ein. Die volle Wirkung ist nach etwa 10 bis 20 Minuten erreicht und hält zwei bis drei Stunden an. Wird Cannabis gegessen oder als Tee konsumiert, so tritt die Wirkung erst nach einer Stunde ein, kann dann allerdings 10 Stunden und länger anhalten. Die am häufigsten berichteten körperlichen Wirkungen des Cannabisgebrauchs sind eine mehr oder minder ausgeprägte Mundtrockenheit, spürbare Beschleunigung des Herzschlages bis hin zu deutlichem, gelegentlich auch unangenehm erlebtem Herzklopfen. Darüber hinaus kann es zu Anfällen von Heißhunger kommen.

Der Rausch verläuft in zwei Phasen: auf eine Anregungsphase folgt eine mehr träumerische, meditative Phase. Die im in folgenden aufgeführten Wirkungen sind den Berichten einer größeren Zahl von Konsumenten entnommen. Es handelt sich somit um subjektive persönliche Erfahrungen. Dass die aufgezählten Wirkungen meist positiv erlebt wurden, mag daher Zufall sein. Ebenso wenig sind die berichteten Verbesserungen der Sinnesleistung objektiver Natur, sondern entspringen dem subjektiven Eindruck der von Cannabis Berauschten. Nicht nur subjektiv verbessert wird allerdings das Nachtsichtvermögen, wie man einem Artikel der Zeitschrift „GEO“, entnehmen konnte. Der Einfluss von Hanf auf die Sinne wird meistens als besonders beeindruckend beschrieben. Farben werden in der Regel sehr viel klarer und leuchtender erlebt. Das Hören, das Erleben von Klang und insbesondere von Rhythmen werden ebenfalls intensiviert. Psychedelische Maler und Musiker nutzen diese Effekte gelegentlich aus. Nicht nur Gerüche werden intensiver erlebt, sondern auch das mit diesem Sinn eng verbundene Geschmackserlebnis verändert sich und erscheint dem Konsumenten deutlich verfeinert und intensiviert. Vor allem Süßes, besonders aber Schokoladehaltiges erfreut sich unter Cannabisberauschten großer Beliebtheit. Auch das Tastgefühl wird oft verstärkt erlebt. Da dies die Tastempfindung des ganzen Körpers betrifft und nicht nur die der Hände, können auch nichtgenitale erotische Aktivitäten erheblich an Attraktivität gewinnen, was manche Partnerin sonst vorspielfauler Männer besonders freuen dürfte. Die häufig verbesserte Vorstellungskraft, die Vorstellungen viel intensiver in Gefühle und körperliche Empfindungen verwandelt, kann besonders die Sexualität durchaus angenehm beeinflussen. Die Stimmung wird meist von einem entspannten Glücksgefühl, von Heiterkeit bis hin zur Albernheit bestimmt. Häufig stellt sich eine lose Folge unzusammenhängender Gedanken ein.

Bei etwas höheren Dosierungen kann es zum subjektiven Erleben des Einsseins mit der umgebenden Natur, zu ekstatisch-visionären, aber auch zu meditativ kontemplativen Zuständen kommen. Da die Grenze zwischen Bewusstsein und Unterbewusstsein durchlässiger wird, können vermehrt Erinnerungen an längst vergessen geglaubte Erlebnisse zu Bewusstsein kommen. In der Regel kommt es nur beim Konsum sehr hoher Dosen zu optischen und akustischen Halluzinationen. Wie ein Rausch erlebt wird, ist im Allgemeinen von den folgenden Faktoren abhängig: der Dosis, von der Umgebung, in der konsumiert wird, und von der inneren Einstellung zur Droge. Erfahrene Konsumenten vermögen den Rausch und das darin Erlebte sehr weitgehend zu steuern. Die Klarheit der Gedanken ist beim Cannabisrausch kaum beeinträchtigt.

Medizinisch hat Cannabis bei folgenden Erkrankungen positive Wirkungen gezeigt: erhöhter Augeninnendruck (Glaukom), Krampfneigung, Epilepsie, Asthma, schwere Übelkeit und Brechreiz. Synthetisches THC wurde in den vergangenen Jahren häufig in den USA verordnet, um bei chemotherapeutisch behandelten Krebspatienten mit dem starken Brechreiz, der bei solchen Behandlungen auftritt, fertig zu werden. Speziell in Zusammenhang mit AIDS macht Cannabis wieder von sich reden: auch hier kommt es, u.a. auch durch die notwendigen Medikamente, zu Appetitverlust und Verdauungsstörungen mit der Folge der Abmagerung. Diese stellt einen erheblichen Risikofaktor dar. In inzwischen zahlreichen Fällen besserten sich nach Einnahme von THC oder Marihuana der Appetit und in der Folge erhöhte sich das Körpergewicht. Dies bedeutet eine verlängerte Überlebenszeit. Dass man todgeweihten Menschen dieses bisschen möglicher Hilfe aus einer politischen Trotzhaltung heraus immer noch nicht legal zugänglich gemacht hat, ist eine skandalöse Missachtung der Grundrechte dieser Kranken. Das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit schließt das Recht auf längeres Überleben ein.

Nebenwirkungen: Personen mit Kreislaufschäden sollten mit Cannabis vorsichtig umgehen, da die Pulsfrequenz erhöht wird. Schäden am Immun- und Fortpflanzungssystem werden zwar immer wieder behauptet, sind aber nach Prof. Dr. Dominiak nicht bewiesen. Das Rauchen von Cannabis kann zu Lungenschäden führen. Diese sind im Vergleich zum Schaden durch gewohnheitsmäßiges Tabakrauchen als eher gering einzustufen. Die Leistung des Kurzzeitgedächtnisses ist unter Einfluss von Cannabis reduziert. Wie andere Rauschmittel oder Medikamente kann Cannabis möglicherweise latent vorhandene Psychosen zum Ausbruch bringen. Personen, die zu psychischen Störungen neigen, sollten ebenso auf Cannabis verzichten wie diejenigen, die sich damit sozial unerträglichen Situationen entziehen wollen. Körperliche Entzugserscheinungen sind bei Cannabis nicht zu beobachten. Allenfalls können Irritierbarkeit, Nervosität und innere Unruhe für einen kurzen Zeitraum auftreten, die jedoch Anzeichen einer gelegentlich auftretenden psychischen Gewöhnung sind. Dosissteigerungen sind bei Cannabis nicht bekannt geworden. Insbesondere wenn Cannabis zu häufig im Übermaß eingenommen wird, kann es in Einzelfällen zu sogenannten Flashbacks, kurzdauernden Rauschzuständen ohne vorherige Drogeneinnahme, kommen. Genügend Zeit, um mit dem Auto am Straßenrand anzuhalten, verbleibt allemal. Ebenfalls zu den seltenen Erlebnissen gehören angstbeladene Zustände unter Cannabis. Wenn, dann kommt dies vor allem bei hohen Dosen und ungeübten Benutzern vor. Da die Intensität von Halluzinationen unter Cannabis weniger ausgeprägt ist als unter anderen Drogen und die geistige Klarheit kaum beeinträchtigt wird, ist dieser Zustand in der Regel schnell durch Zuspruch und evtl. durch Verabreichung zuckerhaltiger Getränke beherrschbar. Unbewusste Ängste des Benutzers spielen hier eine größere Rolle als die eigentliche Drogenwirkung. Einzelne Autoren, besonders Nahas, berichten von wesentlich schwerwiegenderen Nebenwirkungen durch Haschischkonsum. Nahas ist allerdings selbst in der Fachwelt sehr umstritten, nicht zuletzt auch deshalb, weil seine Erkenntnisse primär auf der Zwangsfütterung von Nagetieren mit übergroßen Mengen von Cannabis beruhen. Neuere Autoren, z.B. Prof. Dr. Dominiak, weisen eine Übertragbarkeit dieser Versuche auf den Menschen zurück.

Bezugsquellen: Haschisch und Marihuana sind nur in den Niederlanden und einigen asiatischen Ländern straffrei erhältlich. Die Einfuhr von Cannabis auch aus solchen Ländern in die BRD ist verboten. Dies gilt auch für Samen. Auch holländische Hochleistungssamen sind in der BRD nicht frei erhältlich, ihr Besitz ist verboten. Cannabissamen gibt es, im Versand z.B. bei Mr. Hanf, Global Import Export und bei anderen Firmen.

Besitz und die Weitergabe von lebenden oder getrockneten Pflanzen oder daraus gewonnen Produkten (Ausnahme: Fasern) ist strafbar. Vom Konsum muß daher abgeraten werden.

 

 

Illegale Cannabis-Therapien bieten Wellness-Hotels an

Hashpfeife bei Schmerzen, Cannabis in Kräuter Tee, bewusstseinserweiternde Öl Massagen dies sind Methoden an den fieberhaft Wellnes-Hotels neu Behandlung´ s arten entwickeln.Illegale Cannabis-Therapien bieten Wellness-Hotels an
Cannabis wird immer mehr auf der Welt legalisiert doch in Österreich ist man noch nicht so weit. „In Tschechien oder in der Schweiz sind die Bestimmungen laxer, hier gibt es Hotels, die offiziell mit Cannabis-Anwendungen werben, etwa das Olympiahotel in Karlsbad“, so Keilmann. In manchen Österreichischen Wellness-Hotels scheint dies recht egal zu sein denn viele Wellnesshotels bieten ohne Legalisierung Cannabis Anwendungen an oder auch „Magic Mushrooms Massagen“.
Wie bekannt Hash entspannt. Entspannung ist bei einem Wellmess-Hotel das A & O für jeden Besucher. Neben Sauna, Massagen, Ruhe und Co. setzen viele Wellness Hotels vermehrt auf das Illegale Cannabis.
Der gelernte Physiker erklärt: „Der THC(Tetrahydrocannabinol)-Gehalt von Hanfprodukten oder -behandlungen bestimmt, ob diese noch legal oder schon illegal sind. In vielen Hotels werden die erlaubten Grenzen deutlich überschritten.“ Welche Hotels das sind, will er nicht verraten. Nur soviel: Es sind viele Hotels in Österreich dabei.”
Bild.de berichte das in Österreichern Hotel die „Bergkräuter- Tees“ meist durch Direktimport aus Jamaika ersetzt. Die Teemischung hat es oft in sich laut Hoteltester des Portals „ Wellness Haven“
konnten sie hanfartige Derivate oder unter anderem auch das Illegal Cannabis in seiner reinsten Form nachweisen. Die Nachgewiesene Menge überschritt sogar des Öfteren gesetzlich legale Menge um ein Vielfaches.
Auch „Magic Mushroom Massagen“ wurden den Testern angeboten. Die psychedelischen Pilze werden hier bei auf der Haut eingesetzt die ebenfalls einer bewusstseinserweiternden Wirkung abgeben und für ein Entspannendes Wohlbefinden sorgen. Bei der Nachbehandlung von schmerzhaften Massagen wird einen öfters die Hashpfeife gereicht anstelle des wie gewohnten Kirschkernkissen.
Bei einer Legalisierung könnten sich solch komisch erscheinende jetz noch Illegale Cannabis Therapien mehr ausdehnen und finden mit Sicherheit bei dem einen oder anderen Hotel Besucher anklang. Welche Hotels diese noch Ilegale Cannabis-Behandlungen anbieten wollten die Tester natürlich nicht verraten.

Cannabis die Droge die nicht helfen darf!

Cannabis ist oft für Schwerkranke die beste Therapie, doch das Drogengesetz verhindert den Einsatz.
Banana Split Regulär - Crockett Family Farm
Keine Nebenwirkungen das wär doch ein Perfektes Medikament. So ein Mittel ist leider noch nicht auf den Markt. Arzneistoffe Verändern die Biochemie des Körper. Wenn man Wirkung haben möchte hat man auch Nebenwirkungen. Hohe und langfristige Dosen führen zu Organ Schäden und dann ist man in den Teufelskreis drin das man die Tablette für die Tablette brauch und man kommt aus diesen Chemischen Teufelskreis nicht mehr raus.

Doch manches Rauschmittel ist auch Arznei so wie Cannabis die Inhaltstoffe von dieser Pflanze sind für Kranke oft Hilfreich doch als Droge ist sie Verboten und daher ist der Zugang zu diesen fast schon Wundermittel nur möglich wenn man sich Kriminalisieren lässt.

Die Heilende Kraft von Hanf genannt auch Marihuana, Cannabis oder Weed ist schon seit Jahrtausenden bekannt und wurde schon bei den Chinesen als Arzneimittel geschätzt und verwendet.

Vor allem die Cannabinoide lindern die Schmerzen bekannter auch als CBD Gehalt dies hemmt Entzündungen und wirkt entspannend. Delta-9-tetrahydrcannabinol, verkürz THC ist Haupt Bestandteil von Cannabis dies kann nicht nur berauschen auf einen einwirken sondern es hilft auch bei Multiple-Sklerose Krämpfen lindernd. Cannabis bekämpft Schmerzen teils ähnlich wie manch zugelassenes Medikament aus der Apotheke.

Bei Nervenschäden oder Chronischen Schmerzen hilft es auch sehr gut und manchmal bleibt so eine Therapie die letzte Möglichkeit für die Patienten. Da ist es schon fast ein Trauerspiel wenn man bedenkt dass es Weltweit nur drei Cannabis Medikamente gibt da dieses wundervolle Naturheilmittel bei so vielen Krankheiten einsetzbar ist wie zum Beispiel, Depressionen ADHS und vereinzelt auch bei Allergien.

Einige Medikamente auf Basis von THC und CBD haben Arzneibehörden bereits freigegeben. In den USA dürfen Mediziner etwa Marinol-Kapseln an Aids- und Krebspatienten verschreiben, die an Übelkeit leiden. Das Mittel regt den Appetit an und enthält vor allem aus THC-Moleküle, als Wirkstoff Dronabinol genannt, die zum Teil im Labor zusammengefügt werden.

Cannabis als Medizin

Viele der heute bekannten medizinisch erwünschten Effekte von Cannabis sind seit Jahrtausenden bekannt. Vermutlich ursprünglich im Himalaya-Gebiet beheimatet, verbreitete sich die robuste Pflanze in ganz Asien und gelangte schließlich über Vorderasien nach Afrika und im ersten Jahrtausend n.Chr. nach Europa, um dort im16. Jahrhundert nach Nord-, Mittel- und Südamerika.

Cannabis fand Eingang in das ayurvedische Medizinsystem und die arabische Medizin. Sowohl die Tibeter als auch die Ägypter zur Zeit der Pharaonen, die Assyrer und die Skythen, die Thraker und die alten Griechen nutzten Hanf zu den unterschiedlichsten Zwecken: als Heilmittel, als Aphrodisiakum, zur Rauscherzeugung, zu kultischen Zwecken, zur Faser- und Ölgewinnung. Er wird sowohl vom griechischen Geschichtsschreiber Herodot als auch von HIldegard von Bingen erwähnt.

Die moderne Cannabis-Forschung wurde durch die Isolierung des wichtigsten psychotropen Wirkstoffes, Delta-9-THC (kurz: THC) im Jahre 1964 durch Mechoulam und Gaoni von der Universität von Jerusalem angeregt. Delta-9-THC wirkt muskelentspannend, anti-epileptisch, stimmungsaufhellend, brechreizhemmend, appetitsteigernd, augeninnendrucksenkend, bronchienerweiternd, beruhigend und schmerzhemmend. Darüber hinaus sind schlaffördernde, juckreizstillende, entzündungshemmende, antibiotische, gefäßerweiternde, gerinnungshemmende, leicht verstopfende und fiebersenkende Eigenschaften bekannt.

Das erste Papier wurde etwa 105 n. Christus von dem chinesischen Hofbeamten Tsai Lun entwickelt. Die erste Gutenberg-Bibel wurde auf Papier aus Hanf und Flachs gedruckt. 1940 wurde in Deutschland noch auf etwa 20.000 Hektar Hanf zur Fasergewinnung angebaut, bis der Anbau in den 50er Jahren nahezu vollständig zum Erliegen kam. 1982 wurde der Anbau von Hanf infolge einer Änderung des Betäubungsmittelgesetzes grundsätzlich verboten: eine Unterscheidung zwischen Drogenhanf und Nutzhanf (zur Faser- und Samengewinnung) fehlte in der Gesetzesänderung. Der Nutz- oder Industriehanf unterscheidet sich vom Drogenhanf unter anderem durch seinen geringen THC-Gehalt, der ihn für medizinische und Rauschzwecke ungeeignet macht.

Nach einem Aufsatz des englischen Arztes O´Shaugnessey im Jahre 1839 erhielt Cannabis in der westlichen Medizin des 19. Jh. allseitige Anerkennung als Arzneimittel. O´Shaugnessey hatte als junger Professor in Kalkutta von der therapeutischen Verwendung von Cannabis erfahren und schilderte die schmerzhemmenden und muskelentspannenden Eigenschaften einer von ihm verwendeten Hanftinktur. Zeitgenossen berichteten über gute Wirkungen bei Tetanus, Muskelkrämpfen, Epilepsie, Menstruationsbeschwerden, Asthma, Angst- und Unruhezuständen, bei Migräne und Nervenschmerzen, zur Anästhesie, Entwöhnung bei Opiumabhängigkeit und Behandlung von Depressionen.

aus: „Cannabis als Heilmittel – ein medizinischer Ratgeber“ , Autoren: Dr. med. Franjo Grotenhermen und Michael Karus, Hrsg. nova-Institut, Verlag Die Werkstatt,ISBN 3-89533- 236-4

Die Nachfrage von Bio-Produkten steigt auch auf dem Cannabismarkt. Klarwer will schon verseuchtes Grasrauchen?

Die Nachfrage nach Bio-Produkten steigt langsam aber stetig an. Selbst Lebensmittel-Discounter bieten eine gewisse Aus- wahl an umweltkompatiblen Produkten an.

Bio oder Hydro? Diese Frage beschäftigt Grower und Konsu- menten schon seit mehr als einer Dekade. Es gilt abzuwägen zwischen Ertrags- und somit natürlich auch Gewinnoptimierung einerseits und Umweltverträglichkeit andererseits. Dabei kommt es gar nicht darauf an, sich für die eine und gegen die andere Seite zu entscheiden. Es geht vielmehr darum, vor dem Einkauf oder Konsum einfach mal das Gehirn anzu schalten. Warum kaufe ich dieses oder jenes Produkt (nicht)? Wohin gelangt das Geld, das ich dafür bezahle? Was passsiert mit dem Geld? Wieviel Ethikbewusstsein jemand letztendlich in seine Kaufentscheidung einfließen lässt, sollte ihm überlassen bleiben.

Das gilt aber nicht für Politiker. Sie sind unsere Interessen vertreterund sollten zum Wohle aller objektiv entscheiden. Schließlich geht es um Millionen Menschen, die mit den Konsequenzen leben müssen. Bestes Beispiel: die USA. Im Jahr 2005 wurden alleine in den Vereinigten Staaten 800.000 (!) Menschen wegen Cannabisbesitzes verhaftet. Verhaftet nicht Verfahren eröffnet und wieder eingestellt. Und der Staat New York schafft es, die Zahl der Verhaftungen wegen Cannabisbesitzes innerhalb von 10 Jahren zu verzwölffachen.

Wem, bitte schön, soll damit geholfen werden?

Dabei könnte alles viel einfacher sein, würde sich die Gesetzgebung an wissenschaftlichen Erkenntnissen orientieren. Dazu müssten Politiker natürlich Eier haben und zugeben, dass man bisher lieber viel Geld mit legalen Drogen verdient hat, deren Gefahrenpotential zum Teil deutlich über der des verteufelten Marihuanas liegt. Eine aktuelle Studie englischer Wissenschaftler, die die Gefährlichkeit von Drogen anhand von Mittelwerten aus Gesundheitsgefahr, Suchtpotential und gesellschaftlichem Schaden einstufen, zeigt Heroin und Kokain auf den Plätzen 1 und 2,  Alkohol auf 5, Tabak auf 9 und Cannabis auf 11. Ecstasy folgt erst auf Platz 18. Natürlich wird diese Tabelle keine Auswirkungen auf die Drogenpolitik haben. In Zeiten von „Wir brauchen nicht noch ein Drogenproblem“  und „Zero Tolerance“ sind Hopfen und Malz verloren. Stattdessen dürfen wir darüber staunen, wie es die Tabaklobby geschafft hat, dass es nun auch zum Nichtraucherschutz keine bundesweit einheitliche Regelung geben wird. Diese Lobby fehlt dem Hanf. Hier muss erst ein Generationswechsel stattfi nden. Ob das dann reicht? Wir werden sehen. Bis dahin wächst unser Biogras auch weiterhin einfach im Garten. Zeit zum Ansetzen.

 

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